Hauptverband schließt Verhandlungen mit Italien erfolgreich ab

Offene Forderungen in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro für die medizinische Behandlung von italienischen Schiunfallopfern in Österreich beglichen

Wien (OTS) - Ein willkommenes Neujahrsgeschenk erhalten die öffentlichen Spitäler und sozialen Krankenversicherungen durch den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger: Nach jahrelangen intensiven Bemühungen des Hauptverbandes sowohl bei den in Betracht kommenden Einrichtungen in Brüssel als auch bei den von ihm immer wieder initiierten österreichisch - italienischen Verbindungsstellenbesprechungen ist es nun endlich gelungen, die italienische Seite zu einer weiteren Zahlung der offenen österreichischen Forderungen zu bewegen. Rechtzeitig vor Weihnachten hat Italien rund 18 Millionen Euro angewiesen, die in den kommenden Tagen an die österreichischen Krankenversicherungen und die Krankenhäuser angewiesen werden. Mit dieser Zahlung wurden von Italien im Jahr 2008 insgesamt mehr als 27 Millionen Euro angewiesen, wodurch alle fälligen Beträge einschließlich des Jahres 2007 von Italien bezahlt wurden.
Die hohe Forderung an Italien ist vor allem deshalb entstanden, weil beispielsweise für Schiunfälle von italienischen Versicherten und deren medizinische Behandlung in österreichischen Spitälern oder bei österreichischen Ärzten die italienischen Krankenkassen bisher äusserst schleppend bezahlten und diese Fälle von der österreichischen Sozialversicherung bzw. den Spitälern vorfinanziert werden mussten. Mit der nun erfolgten Zahlung ist jedenfalls ein Großteil der offenen österreichischen Forderungen von Italien beglichen worden.

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