BZÖ-Spadiut: Endlich Kassenreform statt bloß Geldspritze

Wien (OTS) - "Den Kassen mit Geld unter die Arme zu greifen, wie
von Gesundheitsminister Alois Stöger gefordert, ist zu wenig. Eine gründliche Reform ist notwendig", verlangt BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut. "Man will den Krankenkassen erhebliche Summen zuschießen, verabsäumt aber Strukturreformen, wie beispielsweise eine Zusammenlegung der Sozialversicherungen", so Spadiut. Ohne eine grundlegende Reform werde das Gesundheitssystem weiterhin "am Geldtropf hängen."

Im Regierungsprogramm ist die Gesundheits- und Kassenreform gerade einmal mit sieben Seiten erwähnt, kritisiert Spadiut. Dabei seien keine Reformpläne erkennbar, wie die bestehenden Engpässe der Krankenkassen beseitigt werden sollen. Deswegen fordert das BZÖ eine Zusammenlegung der Krankenversicherungsträger mit nur noch einer Kasse pro Bundesland, einheitliche Leistungskataloge, eine zentrale Verrechnungsstelle und den Abbau der Bürokratie. Diese Maßnahmen brächten laut Spadiut Einsparungen in Milliardenhöhe und langfristig eine "Genesung der kranken Kassen."

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