LH Dörfler: Kein Spiel mit Sicherheit der Kärntner Bevölkerung

Nur rechtskräftig verurteilte und straffällig gewordene Asylwerber in Sonderbetreuung auf Saualpe - Kärnten ist hier österreichweit Vorreiter und bleibt bei seiner Linie

Klagenfurt (LPD) - "Wir bleiben bei unserer Linie und lassen kein Spiel mit der Sicherheit der Kärntner Bevölkerung zu", betonte heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Bezug auf das Sonderquartier für straffällig gewordene Asylwerber auf der Saualpe. Kritik äußerte er an der aktuellen Berichterstattung einiger Medien, die "offenbar Mitleid gegenüber straffällig gewordenen bzw. teilweise verurteilten Asylwerbern erzeugen wollen". So stehe ein von einer Kärntner Tageszeitung als "unbescholten" bezeichneter Asylwerber in Wahrheit im dringenden Verdacht, die Ehefrau mehrmals geschlagen und einen minderjährigen Kärntner sexuell belästigt zu haben.

Gerade für diese problematischen Fälle sei die Sonderbetreuung auf der Saualpe geschaffen worden, was österreichweit ein einmaliges Angebot darstelle, erklärte der Landeshauptmann: "Wir handeln nicht aus Willkür, denn auf der Saualpe befinden sich nur rechtskräftig verurteilte und straffällig gewordene Asylwerber. Bei letzteren liegt zumindest eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft vor."

Der Landeshauptmann lobte in diesem Zusammenhang auch die professionellen Ermittlungen durch die Kärntner Polizei. "Die Bevölkerung hat ein Recht auf Schutz vor Asylwerbern, die Straftaten verübt haben bzw. straffällig geworden sind und angezeigt wurden", machte Dörfler deutlich.
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