Sozialhilfe wird deutlich angehoben

LR Schmid: Grundbedürfnisse für ein menschenwürdiges Leben sollen gedeckt sein

Bregenz (VLK) - Die Sozialhilferichtsätze werden mit Jahresbeginn 2009 beträchtlich angehoben, teilt Soziallandesrätin Greti Schmid mit. Besonders deutlich wird die Erhöhung für Familien mit Kindern ausfallen.

"Vorarlberg ist ein Land mit ausgeprägter sozialer Gesinnung. Wer Hilfe braucht, soll Hilfe erhalten, um im täglichen Leben über die Runden zu kommen. Wir wollen bedürftigen Menschen die Möglichkeit geben, auch angesichts steigender Preise die Grundbedürfnisse für ein menschenwürdiges Dasein zu decken", so Schmid.

Die Erhöhung der Sozialhilfe ab 1. Jänner 2009 beträgt fünf Prozent. Das heißt, für Alleinstehende wird der Richtsatz von 490 auf 514,50 Euro erhöht, für Haushaltsvorstände von 411,40 auf 432 Euro und für Angehörige von 262,40 auf 275,50 Euro.

Eine besondere Regelung gibt es für Haushaltsangehörige, für die Anspruch auf Familienbeihilfe besteht - also für Kinder. Hier bleibt der Sozialhilferichtsatz mit 159,80 Euro unverändert, dafür wird der Kinderabsetzbetrag nicht mehr zum Einkommen gerechnet, wodurch den Haushalten pro Kind monatlich um 50,90 Euro mehr zur Verfügung stehen. LR Schmid: "Damit wird vorweg eine Verbesserung umgesetzt, die sonst erst mit der Bedarfsorientierten Mindestsicherung ab 2010 kommen würde."

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