Plank: 18 Millionen Euro für den Hochwasserschutz Ybbs a.d. Donau

Effizienten Hochwasserschutz an der Donau sicherstellen

St. Pölten (NÖI) - In Hochwasserschutzmaßnahmen für die Stadtgemeinde Ybbs an der Donau werden 18 Mio. Euro investiert. Das Land Niederösterreich wird das Projekt mit einem Förderanteil von 6,75 Mio. Euro unterstützen. "Die Politik in Niederösterreich nimmt die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst. Wir versuchen zu unterstützen und Lösungen herbeizuführen", betont VP-Umweltlandesrat Josef Plank.

In Niederösterreich ist es über eine Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG. mit dem Bund gelungen, die erforderlichen Finanzmittel für einen beschleunigten und effizienten Hochwasserschutz an der Donau sicher zu stellen. In den kommenden Jahren wird schwerpunktmäßig die Umsetzung von vorbeugenden Hochwasserschutzmaßnahmen forciert. Somit wird ein entscheidender Schritt in Richtung Hochwassersicherheit für Niederösterreich gesetzt. "Die Stadtgemeinde Ybbs an der Donau war in den letzten Jahren immer wieder von Hochwasserereignissen der Donau in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem durch das Hochwasser 2002 hatte man massive Überschwemmungen und Verwüstungen im Stadtgebiet zu beklagen. Je nach Lage wurden im Ortgebiet Wasserstände von bis zu drei Metern erreicht. Die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme ist daher für die Bevölkerung von enormer Bedeutung", so Plank.

Der Hochwasserschutz für die Stadtgemeinde Ybbs an der Donau wird im Rahmen eines umfassenden Gesamtkonzepts für die Hochwassersicherheit der nö. Donauanrainergemeinden realisiert. Nach den aktuellen Kostenschätzungen sollen für den Hochwasserschutz an der Donau bis zum Jahr 2016 etwa 215 Mio. Euro investiert werden. Für Absiedelungen werden zudem weitere 8,3 Mio. Euro bereitgestellt.

Durch das Hochwasserschutzprojekt in der Stadtgemeinde Ybbs a.d. Donau sollen etwa 765 Wohngebäude, 5 ha Betriebsfläche, etliche Fremdenverkehrsbetriebe sowie eine Reihe wichtiger infrastruktureller Einrichtungen im Gemeindegebiet vor 100-jährlichen Hochwasserereignissen geschützt werden. Die vorgesehenen Baumaßnahmen umfassen im Wesentlichen die Errichtung von stationären Sicherungsmauern, mobilen Wandelementen und Pumpstationen sowie die Ausbildung von Deichen und Entspannungsdränagen.

Die Kosten von 18 Mio. Euro werden vom Bund, dem Land NÖ und der Gemeinde Stadtgemeinde Ybbs an der Donau getragen. Die Baufertigstellung ist für das Jahr 2010 geplant.

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