Fekter: "Wer hat Angst vor der Korruptionsbekämpfung?"

GRECO - Bericht bestätigt eingeschlagenen Weg des Innenministeriums.

Wien (OTS) - Der heute veröffentlichte Bericht der Staatengruppe gegen Korruption des Europarates (GRECO) stellt fest, dass Korruption in Österreich nicht ausgeprägt ist. Jedoch wird kritisiert, dass die Sensibilität verbessert werden könne.

"Im Koalitionsübereinkommen ist die Schaffung einer Antikorruptionsbehörde enthalten, die in enger Zusammenarbeit mit der Korruptionsstaatsanwaltschaft tätig werden soll", stellt Innenministerin Dr. Maria Fekter fest.
"Weiters ist eine Sensibilisierung dadurch zu erreichen, dass verstärkt auf die Geltung und Einhaltung der neuen strengen Korruptionsbestimmungen bedacht genommen wird", so Fekter wörtlich.

"Österreich hat international diesbezüglich einen sehr guten Ruf wie es die Ansieldung der internationalen Antikorruptionsakademie beweist", bekräftig die Innenministerin.

Auch der Präsident von GRECO, der Slowene Drago Kos hatte bei seinem Referat anlässlich der heurigen KSÖ-Sicherheitstage in Leogang darauf Bezug genommen und der Tätigkeit des BIA ein gutes Zeugnis ausgestellt. Kos konstatierte, dass es ein internationales Phänomen sei, dass Antikorruptionsbehörden, wenn sie effizient arbeiten, sofort unter Beschuss geraten. Dieses ortet er auch in Österreich.

"Wer Widerstand gegen die Antikorruptionsbehörde leistet muss sich die Frage gefallen lassen wovor er sich fürchtet", so Fekter abschließend.

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