Martinz: Verwaltungs. und Besoldungsreform unverzichtbar

VP-Martinz fordert Verwaltungsreform und neues leistungsgerechtes Be-soldungsmodell zur Stärkung der jungen und aktiven Mitarbeiter

Klagenfurt (OTS) - "Die Budget-Zahlen und die Rekordverschuldung
des Landes belegen: Wir kommen um eine Verwaltungsreform nicht herum. Eine Besoldungsreform würde die Jungen und aktiven Mitarbeiter im Lan-desdienst stärken und zudem viele Millionen einsparen", weist heute LR Josef Martinz erneut hin. Aufgrund des fehlenden Reformwillens und der steigenden Verschuldung habe die ÖVP den Budgets der Schulden-Zwillingen BZÖ und SPÖ nicht zugestimmt.

Derzeit sei die Kärntner Verwaltung geprägt von Mehrfachkompetenzen, Überschneidungen, eingeschränktem Handlungsspielraum für die Referenten und es gebe auch keine klaren Verantwortungen.
"Unsere Forderungen liegen am Tisch: Kompetenzzentren in der Landesverwaltung mit Globalbudgets und Personalhoheit für die Referenten. Dann ist auch die Verantwortung klar geregelt", so Martinz weiter.

Um die Verwaltung effizienter zu gestalten, sei auch ein leistungsorientiertes Entlohnungsschema mit höheren Einstiegsgehältern und einer flacheren Einkommenskurve notwendig. "Das ist für die Beamten leistungsgerecht und nicht ungerecht! Das Musterbeispiel Oberösterreich zeigt die Vorteile auf", weist Martinz hin. Derzeit würden die Anfangsgehälter durch Biennalsprünge und Vorrückungen ohne wirkliche Leistungskomponente automatisch angehoben. Dieses System führe zu einem starken Anstieg der Gehälter gegen Ende der Berufs-laufbahn und damit zur vom Rechnungshof belegten Kostensteigerung. (Schluss)

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