VP-Praniess-Kastner: Gesundheitsförderung darf behinderte Menschen nicht "übersehen"

ÖVP fordert leichteren Zugang zu Gesundheitseinrichtungen für behinderte Frauen und Mädchen

Wien (VP-Klub) - Frauen und Mädchen mit Behinderung stoßen in Wien, wenn es um ihre Gesundheit geht, nach wie vor auf eine Vielzahl von Barrieren. "Sie sind doppelt benachteiligt: sowohl als Frau als auch als Frau mit Behinderung", betont die Behindertensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Die bisher von der Stadt Wien für Frauen und Mädchen mit Behinderung erarbeiteten Projekte seien hier noch weiter auszubauen. "Eine Weiterführung sollte unbedingt mit einer adäquaten Imagekampagne einhergehen, um den betroffenen Frauen und Mädchen den Zugang zu sämtlichen städtischen Gesundheitseinrichtungen zu ermöglichen und zu erleichtern", fordert die VP-Abgeordnete.
Das Augenmerk müsse nicht nur auf die Gruppe der Eltern von Kindern mit Behinderung gelegt werden, sondern auch die FachärztInnen miteinbeziehen. "Es ist leider noch immer so, dass bei Untersuchungen vielfach nicht die Gesamtpersönlichkeit im Mittelpunkt steht, sondern nur die Behinderung gesehen wird", betont Praniess-Kastner.

"Wir haben daher in der heutigen Sitzung des Gemeinderates einen Antrag eingebracht und fordern neben einem generellen Ausbau des Informations- und Beratungsangebotes die verstärkte Sensibilisierung der Öffentlichkeit in dieser Sache", so die VP-Mandatarin abschließend.

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