Bodenprobeentnahmen am Grundstück für MedAustron

Wien (OTS) - Am Grundstück des geplanten Zentrums für Ionentherapie und Forschung MedAustron sind nun erstmals sichtbare Arbeiten im Gang. Mehrere Bohrmaschinen und diverses Arbeitsgerät wurden auf dem Grundstück positioniert, um Bodenproben in einem Raster von 15 mal 15 Metern über die gesamte künftige Baustelle zu entnehmen.

Dies dient vorwiegend der Feststellung der Standsicherheit des Gebäudes, was essenziell für die Detailplanung des Bauwerkes ist, zumal im Bereich des Teilchenbeschleunigers und der Behandlungs- und Forschungsräume erhebliche Gewichte zusammenkommen. Gleichzeitig dienen diese Proben zur Unterstützung des in Vorbereitung befindlichen, behördlichen Genehmigungsverfahrens unseres Projektes.

"Es ist sehr eindrucksvoll, wenn man jahrelang am grünen Tisch für ein Projekt arbeitet und plötzlich sieht, wie sich in der Realität etwas bewegt" - so Dr. Schima, Geschäftsführer der EBG MedAustron GmbH.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der EBG MedAustron GmbH, Mag. Klaus Schneeberger: "Es wird alles getan, dass das 160 Millionen Euro-Projekt MedAustron im wahrsten Sinn des Wortes auf einem stabilen Fundament errichtet wird."

MedAustron - das ist der Projektname für das Zentrum für Ionentherapie und Forschung, das durch die Errichtungs- und Betriebsgesellschaft (EBG MedAustron GmbH) in Wiener Neustadt Patientinnen und Patienten mit zwei verschiedenen Arten von Ionen, nämlich Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen (Kerne des Kohlenstoffatoms) behandeln wird.
Derzeit befindet sich das Zentrum in der Planungsphase, mit dem Probebetrieb ist im Jahr 2013 zu rechnen.

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