AUVA: Vorstand wählt neue Obfrau. Generalversammlung beschließt Voranschlag für 2009

Wien (OTS) - In der heutigen Sondersitzung des Vorstandes der AUVA wurde KommR Renate Römer mit Wirkung vom 1. Jänner 2009 zur Obfrau der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gewählt. Ihr Vorgänger Dr. Hans-Jörg Schelling verlässt die AUVA, um Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zu werden.

KommR Renate Römer (53) ist Geschäftsführerin der RÖMER GmbH Spezial- u. Tanktransporte sowie eines Tankreinigungsunternehmens in Wien 21 und seit 2004 Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. Als solche war sie bis zuletzt Obmannstellvertreterin der Pensionsversicherungsanstalt (PVA).

In einer ersten Stellungnahme bezeichnete die neue Obfrau die AUVA als ein Vorzeigeunternehmen im Bereich der Sozialversicherung, weil sie alle Leistungen der sozialen Unfallversicherung - von der Prävention über die Unfallheilbehandlung und die Rehabilitation bis zur finanziellen Entschädigung der Unfallopfer - aus einer Hand erbringt, und fügte hinzu: "Die Weiterentwicklung dieser für Österreich wichtigen Einrichtung ist für mich eine große Herausforderung. Ich freue mich auf meine neue Funktion und auf die Zusammenarbeit mit den kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AUVA".

"Renate Römer übernimmt nicht nur ein gut bestelltes Haus, sondern auch ein Haus im Auf- und Umbruch. Die bereits begonnen Projekte werden vollinhaltlich weitergeführt" betont Obmann Schelling den hohen Grad an Kontinuität.

Voranschlag 2009 - sparen ohne Qualitätsverlust

In der anschließenden Generalversammlung wurde das Betriebsergebnis des Jahres 2007 in der Höhe von 3,7 Millionen Euro ebenso beschlossen wie der Voranschlag für das Jahr 2009, der von einem Betriebsergebnis in der Höhe von minus 1,3 Millionen Euro ausgeht. Diesem Voranschlag liegen sowohl vorsichtige Schätzungen der Einnahmenseite als auch strikte Sparvorgaben auf der Ausgabenseite sowie Aufteilungen und Verschiebungen von notwendigen Investitionen zugrunde. Die Steigerung der Aufwendungen im Jahr 2009 gegenüber dem Voranschlag 2008 liegt bei 3,4 Prozent. "Die Sparmaßnahmen haben keine Auswirkungen auf die Qualität der Leistungen der AUVA zur Folge" versichert Noch-AUVA Obmann Dr. Hans Jörg Schelling, der im Jänner 2009 zum Präsidenten des Hauptverbands gewählt werden soll.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

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