Finanzminister Pröll: "zügige Umsetzung der Konjunkturpakete"

Schieder: WIFO bestätigt rasches und richtiges Handeln der Bundesregierung

Wien (OTS) - Angesichts der gedämpften Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS für das erste Halbjahr 2009 will Finanzminister Pröll die Umsetzung der beschlossenen Konjunkturpakete zügig vorantreiben: "Wir haben frühzeitig die richtigen Schritte gesetzt und sind mit unseren Maßnahmen europaweit führend", so Pröll. Dies gelte vor allem hinsichtlich der Entlastung der Steuerzahler. Hier weise Österreich mit 1,14 Prozent des BIP europaweit das höchste Volumen auf, wie das "Brussels European and Global Economic Laboratory" errechnet hat. "Die beschlossenen Konjunkturpakete sind jetzt rasch umzusetzen, sie müssen punktgenau wirken." so Pröll.

In diesem Sinne auch Staatssekretär im Finanzministerium, Mag. Andreas Schieder: "Die heutige Konjunkturprognose des Wifo für 2009 und 2010 zeigt deutlich, dass die österreichische Bundesregierung richtige Maßnahmen setzt, um in schwierigen wirtschafts- und finanzpolitischen Zeiten rechtzeitig gegenzusteuern." Es seien selbstverständlich keine erfreulichen Zahlen, die heute präsentiert wurden. "Aber gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, die weltwirtschaftliche Entwicklung und die Folgen für Österreich sachlich und rational zu betrachten und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Positiv zu bewerten sei es, dass das Wirtschaftsforschungsinstitut davon ausgehe, dass das "massive Gegensteuern der Bundesregierung" dazu führe, dass die Folgen der Krise in Österreich weniger heftig ausfallen als im restlichen Euroraum. "Das zeigt, dass wir mit den Konjunkturpaketen, mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente und anderen Punkten jene Schritte gesetzt haben, die in dieser Phase rasch wirken." Besonders gelte es nun, die Steuerreform gut umzusetzen und damit die Inlandsnachfrage zu stabilisieren, weil diese als natürlicher Stabilisator eine wichtige Stütze sei.

Die große Herausforderung der kommenden beiden Jahre, die auch im Wifo-Bericht skizziert werde, sei es, die Folgen der Krise auf den Arbeitsmarkt zu dämpfen und möglichst gering zu halten. "Es wird alle Kraftanstrengungen brauchen, um in diesem Bereich die negativen Prognosen abzufangen und auch wichtige, hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Beschäftigungsprozess zu halten. Denn wir werden diese Menschen und ihre Leistung brauchen, um wieder in die Phase des Wirtschaftswachstums zu kommen."

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