VP-Stiftner: Krise ist wirtschaftspolitische Stunde der Wahrheit für Wien

Wien (VP-Klub) - "Jetzt in der Krise verhindert eine jahrelang unzureichende Wirtschaftspolitik, gepaart mit ununterbrochenen Gebühren- und Energiepreiserhöhungen durch Stadt Wien eigene Betriebe eine rasche wirtschaftliche Erholung", so ÖVP Wien-Abgeordneter Roman Stiftner in der heutigen Wiener Gemeinderatssitzung. Er forderte in diesem Zusammenhang eine Trendwende in der Wiener Wirtschaftspolitik, die auf vorgezogenen Investitionen in Infrastruktur- und Umweltprojekte sowie wirklich wirksamen Projektfinanzierungen bei Breitbandtechnologien, der thermischen Sanierung im Gebäudebereich und der vorgezogenen Sanierung der Wiener Schulen basieren müsste.

Wie die aktuelle Studie von Cushman & Wakefield belegt habe, fällt Wien aufgrund der wenig erfolgreichen Wirtschaftspolitik dieser Stadtregierung im internationalen Standort-Ranking immer weiter zurück. Als Beweis nannte Stiftner, dass 17 Prozent der Wiener Betriebe Arbeitsplätze aus Wien abgesiedelt haben. Schuld daran sei auch die fehlende Innovationsförderung der Wiener Stadtregierung, sodass sich Wien noch immer zuwenig als High-Tech-IKT-Standort profilieren konnte.

Wien verlasse sich in der Forschungspolitik viel zu sehr auf den Bund. "Wissenschaftsminister Hahn musste mit seinem Wissenschaftsministerium eine Zwei-Drittel-Finanzierung bei der Erweiterung des Biocentercampus im Gasometer aufbringen, damit dieses für Wiens Wirtschaft so wichtige Innovationsprojekt ermöglicht werden konnte", führt Stiftner abschließend ein Beispiel an.

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