ARBÖ: Weihnachtsschock an der Zapfsäule - Spritpreise bei uns teurer, obwohl sie sinken müssten

Wien (OTS) - Weihnachtsschock an der Zapfsäule. Obwohl die Preise für Diesel und Eurosuper am Spotmarkt in Rotterdam weiterhin gesunken sind, wurde Diesel und Eurosuper 95 in Österreich von gestern auf heute im Schnitt um 1,1 Cent teurer, kritisiert der ARBÖ. Diesel kostet derzeit im Schnitt pro Liter 0,942 Euro, Eurosuper 95 kostet im Durchschnitt 0,913 Euro an den heimischen Tankstellen. "Alle Jahre wieder. Angesichts der kommenden Weihnachtstage werden die Spritpreise erhöht - Rotterdam hin, Rotterdam her."

Die Mineralölfirmen behaupten ja stets, ihre Zapfsäulenpreise nach dem Spotmarkt in Rotterdam anzupassen. "Geht es nach Rotterdam, muss Diesel sofort um 3,9 Cent und Eurosuper 95 um 2,8 Cent im Schnitt herunter". Immerhin sind in Rotterdam die Preise um 5,6 Prozent (Diesel) und um 4,6 Prozent (Eurosuper 95) eingebrochen.

Das üble Spiel könnte aber ins Auge gehen. Vor einem Jahr hatte der ARBÖ ungerechtfertigte Erhöhungen bei Diesel kurz vor Weihnachten angeprangert und der Bundeswettbewerbsbehörde gemeldet. Diese hat prompt gehandelt und eine Untersuchung der letzten dreieinhalb Jahre eingeleitet. Diese hatte bekanntlich ergeben, dass die Verbilligung immer nur mit zwei bis drei Tagen Verspätung, die Erhöhungen aber sofort an die Konsumenten weitergegeben wurden.

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