Konecny: Herabwürdigung von Hauptschulen durch FP-Mühlwerth ist abzulehnen

Wien (SK) - Empört zeigte sich der Vorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ über die diskriminierende Aussage der FPÖ-Bundesrätin Monika Mühlwerth, die meinte, kein "normaler Mensch" würde in Wien sein Kind in eine Hauptschule schicken. ****

"Dies ist purer Populismus und offenbart nicht nur das Unwissen -welches aufgrund der Tätigkeit von Mühlwerth als überraschend bezeichnet werden darf - sondern auch wieder einmal die Geisteshaltung der Freiheitlichen", betonte Konecny. In Wien werde seit Jahrzehnten alles getan, um die verschiedenen Schultypen nicht nur an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen, sondern auch für eine optimale Ausbildung und Vorbereitung für kommende Ausbildungsstufen zu sorgen. Wenn Frau Mühlwerth unterstellt, dass Hauptschulen eine minderwertigere Schulbildung bieten, dann spiele sie zwar auf die Vorurteile an, aber auf keine Tatsachen. "Hauptschulen sind Schulen, in denen die heranwachsenden Kinder eine optimale Ausbildung erhalten. Im Namen aller Lehrerinnen und Lehrer, die in diesen Schulen tagtäglich ihr Bestes geben und sich engagiert für die Ausbildung der nächsten Generationen einsetzen, weise ich Frau Mühlwerths Aussage auf das Entschiedenste zurück", unterstrich Konecny. (Schluss) gd/mp

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