Tschechische Republik rückt zum viertwichtigsten Exportmarkt Österreichs auf

.: Österreichs Exporte in die Tschechische Republik legten um 15 Prozent zu - Österreich ist drittgrößter Auslandsinvestor

Wien (PWK992) - Trotz der verminderten Wirtschaftsdynamik in der Tschechischen Republik konnten auch im I.-III. Quartal 2008 die österreichischen Exporteure ihre Erfolge bei unserem nördlichen Nachbarn fortsetzen - die österreichischen Exporte stiegen um 15,1% auf 3,38 Mrd. Euro, die Importe um 12,6% auf 3,06 Mrd. Euro. "Der Erfolg der österreichischen Exporte nach Tschechien wird auch an der Tatsache sichtbar, dass die österreichischen Ausfuhren weltweit im selben Zeitraum ‚nur‘ um 5,6% gestiegen sind - somit war das Wachstum der österreichischen Exporte nach Tschechien fast dreimal so groß wie das Wachstum der österreichischen Exporte weltweit", sagt Nikolaus Seiwald, österreichischer Handelsdelegierter in Prag.

In der Rangfolge der weltweit wichtigsten Exportländer Österreichs lag Tschechien im Jahre 2006 mit einem Exportanteil von 3% hinter Deutschland, Italien, den USA, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Ungarn noch an achter Stelle. heuer liegt die Tschechische Republik bei den Exporten mit einem Exportanteil von 3,8% nach Deutschland, Italien und den USA bereits auf dem vierten Platz. Die Tschechische Republik ist Österreichs wichtigster Exportmarkt in Osteuropa. Aufgrund der geographischen Nähe zu Österreich engagieren sich in Tschechien neben Großunternehmen vor allem erfolgreich viele KMU. Die österreichischen Exporte werden auch durch die rege Investitionstätigkeit Österreichs in Tschechien getragen. Österreich ist mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Mrd. Euro (2007) nach Deutschland und den Niederlanden drittgrößter Auslandsinvestor.

Die tschechische Wirtschaft ist im 1. Halbjahr 2008 um 4,9% gewachsen und erreichte damit die schwächste Wirtschaftsdynamik seit dem Jahr 2004. Für das Gesamtjahr 2008 wird ein BIP-Wachstum von rund 4% prognostiziert, für das kommende Jahr wurde aufgrund der internationalen Finanzkrise die ursprüngliche BIP-Prognose von 5% auf rund 3% heruntergeschraubt. (BS)

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Dr. Nikolaus Seiwald
Außenhandelsstelle Prag
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