Pistenfreuden mit Licht- und Schattenwechsel

Wien (OTS) - Österreichs Skisportler kämpfen bei jedem Rennen nicht nur gegen die Zeit, sondern immer wieder auch gegen Licht- und Schattenwechsel auf der Skipiste. Schnelle Wechsel von Licht und Schatten sowie unterschiedlich wahrgenommene Kontraste brauchen besondere Aufmerksamkeit. Das betrifft uns alle, denn der Schnee und seine Reflexionskraft werden häufig unterschätzt.

Direktes und indirektes Licht, genauso wie häufiger Wechsel unterschiedlicher Lichtintensitäten sind eine Herausforderung für unsere Augen. Sie ermüden besonders, wenn Helligkeitsunterschiede und Kontraste innerhalb kürzester Zeitabstände wechseln. Geschwindigkeiten beim Wintersport und Bodenbeschaffenheit von Pisten und Bahnen bieten ein zusätzliches, oft unterschätztes Gefahrenpotential. Beim direkten Blick in die Sonne verengen sich die Pupillen. So auch beim reflektierenden Licht auf den Schnee. Was folgt, kennen wir alle. Wir fühlen uns geblendet. Ein Nachbild und dunkler Schatten lässt uns sekundenlang scheinbar erblinden. Der winterliche Spaziergang im Schnee mit Sonnenbrille samt gutem UV Schutz bewahrt die Netzhaut vor Langzeitschäden und vor der schmerzhaften Schneeblindheit (verblitzte Augen).

Unsere Augen brauchen in jedem Fall einen Schutz, beim Wintersport ebenso wie beim Spaziergang im Schnee, appelliert Innungsmeister Anton Koller. Starke, direkte Sonneneinstrahlung oder Reflexion strapazieren die Augen. Auch diffuse Lichtverhältnisse wirken sich irritierend aus. Gefahren können nicht mehr rechtzeitig erkannt werden, unsere Aufmerksamkeit ist abgelenkt. Vom Augenoptiker und Optometristen angepasste und getönte Sportbrillen, oder die Kombination von Kontaktlinsen und Sport- bzw. Skibrillen sind ein "must" für Erwachsene und insbesondere Kinder im Schnee. Gelb/orange getönter Sonnenschutz hilft Kontraste bei Nebel, Zwielicht und Flutlicht zu steigern. Grau-, Braun- und Grüntönungen unterstützen die natürlichen Farben.

Augenoptiker und Optometristen sorgen für einen gesunden Schutz und Abdeckung der Augen. Persönliche Bedürfnisse werden den Erfordernissen der Winteraktivitäten angepasst. Dabei ist die Qualität der optischen Gläser oder Linsen für die Gesundheit der Augen und Ihre Wahrnehmung gleichermaßen ausschlaggebend, wie die Tönung des Sonnen- bzw. Lichtschutzes.

Rückfragen & Kontakt:

Anton Koller, MSc. Clinical Optometry, Landesinnungsmeister
Landesinnung Wien der Augenoptiker
Tel.: 01/51450-2208

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