Gehälter der Finance-Beschäftigten steigen um durchschnittlich 3,7 Prozent

GPA-djp hebt nachhaltige , kaufkraftstärkende Wirkung des Abschlusses hervor

Wien (GPA-djp/ÖGB) - Die kollektivvertraglichen Gehälter der etwa 75.000 Beschäftigten des Financesektors steigen um einen Sockelbetrag von 10 Euro plus 3,2, %. Darauf konnten sich die VerhandlerInnen von GPA-djp und Arbeitgeber am 18. Dezember einigen.
Das bedeutet eine Anhebung der Schemaansätze zwischen 3,43 Prozent und 4 Prozent und eine durchschnittliche Erhöhung der Gehälter um 3,7 Prozent. Durch einen späteren Wirksamkeitsbeginn der Valorisierung per 1.3. 2009 wurde die spezielle Situation der Branche für das Jahr 2009 berücksichtigt, ohne die Nachhaltigkeit des Abschlusses zu beeinträchtigen bzw. die kollektivvertragliche Laufzeit abzuändern. ++++

Zudem werden die Lehrlingsentschädigung um 3,7 Prozent und die Kinderzulage um 3,6 Prozent erhöht. Ferner wurde die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Gesundheitsvorsorge und Stressbekämpfung vereinbart.

"Mit dem verspäteten Wirkungsbeginn der kollektivvertraglichen Gehaltserhöhung sowie einen Höchstbetrag für die Anhebung überkollektivvertraglicher Bezüge haben wir den wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen der letzten Monate Rechnung getragen. Besonders wichtig ist uns, dass mit diesem Abschluss die Nachhaltigkeit der vereinbarten Gehaltserhöhung sowie die Kaufkraft stärkende Wirkung vor allem für die niedrigeren Einkommen sichergestellt werden konnte", so der Verhandlungsführer der GPA-djp, Günter Benischek.

ÖGB, 19. Dezember 2008 Nr. 782

Rückfragen & Kontakt:

GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001