Mölzer: Aktuelle Eurobarometer-Umfrage ist kein Freibrief für EU-Polit-Nomenklatura

Die Bürger unterscheiden genau zwischen sinnvoller Zusammenarbeit der europäischen Nationalstaaten und den Brüsseler Irrwegen

Wien (OTS) - Die aktuelle Eurobarometer-Umfrage belege, daß sich
an der EU-kritischen Haltung der Österreicher nur sehr wenig geändert habe, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andras Mölzer. "Wenn 47 Prozent angeben, daß die EU-Mitgliedschaft unseres Landes Vorteile bringt, dann ist der Anstieg um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr ausschließlich auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Denn hier hat die EU durchaus sinnvolle Maßnahmen zu deren Bekämpfung ergriffen. Und es ist wichtig und richtig, daß die europäischen Nationalstaaten in schwierigen Zeiten zusammenstehen", so Mölzer weiter.

Daß nun 47 Prozent der Österreicher in der EU-Mitgliedschaft unseres Landes Vorteile sehen, sei aber, betonte der freiheitliche EU-Mandatar, für die Brüsseler Polit-Nomenklatura noch lange kein Freibrief, die bisherigen Irrwege wie Zentralismus, Lobbyismus oder Bürgerferne fortzusetzen. "Wenn nur 29 Prozent ein positives Bild von der EU haben und mit diesem Wert Österreich an viertletzter Stelle der 27 Mitgliedstaaten liegt, dann ist das ein Offenbarungseid für die Eurokraten. Denn die Menschen in unserem Land spüren genau, was in der EU alles schief läuft. Und das Vorgehen Brüssels, den Vertrag von Lissabon um jeden Preis durchzupeitschen, obwohl ihn die Iren im Juni bei ihrer Volksabstimmung abgelehnt haben, bietet den Bürgern ein anschauliches Beispiel dafür", schloß Mölzer.

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