LH Dörfler bei Lokalaugenschein in Kötschach: Einsatzkräfte und Freiwillige leisten Enormes

Bangen wegen angesagter weiterer Schneefälle - Landeshilfe für außergewöhnliche Belastung zugesagt

Klagenfurt (LPD) - Wohin mit dem turmhohen Schnee, diese Frage stellen sich derzeit Bevölkerung und Helfer in Oberkärnten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler unternahm heute, Montag, einen Lokalaugenschein in Kötschach-Mauthen zur Einschätzung der aktuellen Schneesituation. "Die Schneeberge sind gigantisch und die Lage ist weiter sehr angespannt", sagte der Landeshauptmann. Bereits seit vierzehn Tagen steht man hier mit vereinten Kräften im Großeinsatz gegen die Schneemassen. Das größte Problem ist der Schnee auf den Dächern, deren Tragfähigkeit bereits am Limit ist. Die Menschen bangen vor den für die nächsten Tage vorhergesagten neuen Schneefällen.

Der Landeshauptmann dankte allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern. Sie würden rasch und unkompliziert helfen, er schätze diesen großen Zusammenhalt. Er werde morgen, Dienstag, das Regierungskollegium über die Lage in Oberkärnten detailliert informieren. Er sagte Unterstützung von Seiten des Landes wegen der außergewöhnlichen Situation und der erhöhten Ausgaben zu. Besonders erwähnte Dörfler die Tatsache, dass die Straßenmeisterei Kötschach-Mauthen auch als Zubringerdienst von dringend benötigten Medikamenten "sehr patientenfreundlich" agiere. Auch zum Arzt Dr. Höhr in St. Lorenzen im Lesachtal werden von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Arzneimittel geliefert.

Im Gespräch mit Bürgermeister Walter Hartlieb, Bezirkshauptmann Heinz Pansi, Straßenmeister Michael Mößlacher, Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Robin, Bezirkshauptmann-Stv. Günther Fian und Bundesheer-Oberst Erwin Hubmann sowie dem Gemeindeamtsleiter von Kötschach, Jürgen Themessl, informierte sich der Landeshauptmann über die Lage. Im Lesachtal wurde auf den Dächern eine Schneehöhe von über zwei Metern registriert. Auch die Lawinengefahr sei nicht zu unterschätzen, wurde festgestellt.

Im Schnee-Einsatz sind Bundesheer, Feuerwehren, Straßenmeisterei, Bergrettung, Gemeinde, Privatfirmen, Asfinag und Helfer aus anderen Kärntner Bezirken und anderen Bundesländern. Zuletzt waren 500 Feuerwehrleute und 180 Soldaten im Bezirk Hermagor gemeinsam mit den 30 Arbeitern der Straßenmeisterei Kötschach-Mauthen im Einsatz. Durch den Dauereinsatz wurden mittlerweile auch viele Geräte beschädigt.

LH Dörfler zeigte sich beeindruckt davon, wie sehr man hier auf Hochtouren kooperativ arbeite, um die Straßenverbindungen rasch wieder herzustellen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0007