AK: Geplante Gebühren- und Mieterhöhungen stoppen

Wien (OTS) - Die angekündigten Erhöhungen bei Mieten, Abfall und Abwasser in Wien sollten unterlassen werden, verlangt die AK. "Es ist zwar richtig, dass die Stadt Wien im nationalen und internationalen Vergleich relativ niedrige Gebühren einhebt, und dass die Erhöhungen in einem betriebswirtschaftlichen Sinn gerechtfertigt sein könnten", sagt Johanna Ettl, stellvertretende Direktorin der AK Wien. "Doch wegen der Konjunkturflaute sollte von den Verteuerungen Abstand genommen werden." Was jetzt dringend nötig ist, ist eine Stärkung der Kaufkraft der WienerInnen und nicht eine weitere Schwächung durch die geplanten Erhöhungen. Die KonsumentInnen haben ohnedies durch explodierende Preise bei privaten Mieten, Energie und Lebensmitteln sehr viel an Kaufkraft eingebüßt. "In Ausnahmezeiten wie jetzt, muss auch ein etwas höheres Budgetdefizit in Kauf genommen werden", so Ettl.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
tel.: (+43)664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0003