Korrektur zur APA Meldung zu Spenden: Pröll wird vom Ministerium keineswegs korrigiert

blauäugige Argumentation von NGO Vertretern

Wien (OTS) - Umwelt-NGOs erhalten vom Lebensministerium jährlich Förderungen und Zuwendungen, die in Summe rund 2 Mio Euro ausmachen. Diese jährlich in dieser Größenordnung wiederkehrenden Zahlungen werden nicht unter dem Titel "Basisförderung" sondern als Projektförderungen oder zum Teil in Form von Werkverträgen oder anderen Zahlungen ausgeschüttet. Da mit diesem Geld Personal- und Sachkosten bezahlt werden und in der Regel ein überproportionaler Teil Personalkosten sind, ist klar, dass damit die Kosten für Mitarbeiterstab und Infrastruktur der NGOs mitgedeckt werden. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Zum Teil werden ganz konkret Organisationen gefördert, in denen gemeinnützige, umweltrelevante Vorhaben durchgeführt werden. Weiters erfolgen Zahlungen in Form von Mitgliedsbeiträgen, unterstützt wird Öffentlichkeitsarbeit wie Newsletter, jährlich wiederkehrende Veranstaltungen werden mitfinanziert, ebenso wie Büros erhalten. Daneben gibt es mehrjährige Projekte auf Werkvertragsbasis, wie etwa das Artenschutzprojekt 2009/2010 an dem etwa der Naturschutzbund und der WWF beteiligt sind. Dieses Projekt ist allein mit einer Million Euro dotiert und auch dabei fällt ein beachtlicher Teil der Mittel in den Bereich Finanzierung der Organisation.

Die Ansicht des WWF, dass es "definitiv kein Geld gibt, das in die Struktur geht" ist vor diesem Hintergrund nur als blauäugig zu bezeichnen.

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