FPÖ-Haider: Wien ist und bleibt eine Kulturstadt!

"Finanzkrise dürfte sich massiv auf heimischen Tourismus auswirken" -Massiver Besucherrückgang im Schloss Schönbrunn im zweistelligen Prozentbereich

Wien (OTS) - Laut dem von der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft durchgeführten "Vienna Tourism Indicator" (VTI) dürfte sich die Finanzkrise massiv auf den österreichischen Tourismus auswirken. In den letzten Monaten war ein Rückgang der Besucherzahlen für Schloss Schönbrunn im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen. "Natürlich lässt sich diese Situation nicht alleine durch die Finanzkrise erklären, dass sie aber sehr großen Anteil daran hat, ist wohl unbestritten", stellte dazu heute der Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Mag. Roman Haider fest.

Einen weiteren Grund für den Rückgang der Besucherzahlen von historischen Gebäuden sieht Haider "auch in der Umgestaltung der Werbung, die Wien derzeit als Kreativ- und Design-Metropole vermarktet. Ich halte es für unvertretbar, dass das über Jahrzehnte erfolgreiche Konzept, Wien als historische Kulturmetropole mit einzigartigem Flair und einem nur hier gebotenen historischem Rahmen zu Gunsten dieses neuen Werbekonzeptes aufzugeben. Nachsatz: Zudem ist Wien keine Design- und Kreativstadt. Hier sind Städte wie London, Paris oder Mailand wesentlich im Vorteil."

"Unsere Tourismusbetriebe müssen nun für den Schaden gerade stehen, den andere zu verantworten haben", kritisierte Haider, der abschließend an die Tourismuswerbung noch die Empfehlung und Schlussfolgerung abgab: "Die Marke Wien wird immer die einer Kulturhauptstadt sein!"

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