Hofer fordert unbedingte Objektivität bei Entscheidung über Spendenabsetzbarkeit

FPÖ beantragt als Kriterium die Erfüllung der Voraussetzungen für die Verleihung des Spendengütesiegels

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter NAbg. Norbert Hofer betonte heute erneut, dass objektive Kriterien Grundlage der Entscheidung sein müssen, welche Art von Spenden absetzbar sein sollen. "Nach zahlreichen Gesprächen mit diversen Organisationen kommen wir zu dem Ergebnis, Spenden an jene Organisationen, die jedenfalls die Voraussetzungen für die Verleihung des Spendengütesiegels erfüllen, steuerlich absetzbar zu machen und diese finanzielle Zuwendungen im Rahmen der Sonderausgaben zu berücksichtigen." Dazu habe die FPÖ bereits einen konkreten Antrag eingebracht.

Da viele Hilfsorganisationen und gemeinnützige Organisationen auf Spendengelder angewiesen seien, müsste ein Rückgang der Spenden zwangsweise negative Folgewirkungen für die öffentliche Hand haben. Da aber nicht alle dieser Hilfsorganisationen, wie beispielsweise das Rote Kreuz, das Spendengütesiegel ausweisen, allerdings dafür aber selbstverständlich die sachlichen Kriterien erfüllen, habe man sich auf diese Formulierung festgelegt.

Keinesfalls dürfe die Regierung zulassen, durch eine objektiv völlig unzulässige und einseitige Einschränkung der Absetzbarkeit von Spenden, Hilfsorganisationen in ihrer Arbeit und Existenz zu behindern, erklärte Hofer abschließend. Da Spendenrückgänge von bis zu 20 Prozent prognostiziert würden, müsse bei der Entscheidung unbedingte Objektivität gelten, andernfalls würden wiederum dem Staat weitere Kosten entstehen, wenn dieser bei Aktivitäten wie etwa der Freiwilligen Feuerwehr oder des Roten Kreuzes einspringen müsste.

Konkrete Informationen zum Spendengütesiegel sind unter www.osgs.at abrufbar.

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