Gudenus: SPÖ ist Schuld an miserablen Ergebnissen der TIMSS-, PIRLS- und PISA-Studien!

Lehrer für Bildungsrückstand an den Pflichtschulen verantwortlich zu machen ist wohl der billigste Weg!

Wien, 15-12-2008 (fpd) - Seit geraumer Zeit habe Bundesministerin Schmied, als Vertreterin der SPÖ, das Bildungsressort inne, könne allerdings bis dato noch keinerlei positive Taten vorweisen. Das Bildungssystem werde, auch auf Wiener Ebene, seit Jahren schändlich vernachlässigt. Nun trage diese Vernachlässigung faule Früchte. Abputzen möchte man sich jetzt an den Lehrern und ihnen die Schuld an den miserablen Ergebnissen der TIMSS-, PIRLS- und PISA-Studien in die Schuhe schieben. Diese für den Bildungsrückstand an den Pflichtschulen verantwortlich zu machen sei wohl der billigste Weg und überaus schäbig, so heute der Bildungssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Tatsache sei, dass sowohl das Bundesministerium als auch die Wiener Stadtregierung unter Bürgermeister Häupl auf die Einwanderungsflut der letzten Jahre und den damit verbundenen Sprachbarrieren gerade bei den Kindern in den Schulen bis heute nicht reagiert haben. Nun sitzen die Kinder zwar im Unterricht, der für die verschiedenen Schulstufen vorgesehene Lehrstoff könne jedoch nicht vermittelt werden, da es massiv an sprachlichen Kompetenzen hapert. Wenn von 25 Schülern gerade einmal zwei bis fünf die deutsche Sprache so beherrschen, dass Zusammenhänge begriffen werden können, so sei ein schlechtes Abschneiden bei diversen Studien wenig verwunderlich. Die Wiener Schulen seien von dieser Problematik ganz besonders betroffen. Hier müsse daher zuallererst angesetzt werden. Durch die Einführung eines verpflichtenden Vorschuljahres für Kinder mit Migrationshintergrund sollen überwiegend Sprachprobleme beseitigt werden, sodass jeder Schüler zumindest sprachlich versteht, was der Lehrer zu unterrichten versucht. Wer nicht Deutsch kann, soll auch nicht in die Schule, um andere Kinder nicht zu blockieren. Die FPÖ beharrt daher weiter auf dem Motto: "Erst Deutsch - dann Schule!", so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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