Androsch: "Infrastrukturministerin Bures gibt AIT notwendigen Rückhalt"

Austrian Research Centers stellt sich neu auf und wird zum Austria Institute of Technology (AIT)

Wien (SK) - "Infrastrukturministerin Doris Bures gibt den Aktivitäten des Austria Institute of Technology sichtbar den notwendigen Rückhalt", erklärte der Präsident des Aufsichtsrates der Austrian Research Centers (ARC), Hannes Androsch, am Montag im Rahmen der Vorstellung des neu strukturierten ARC, das in Austria Institute of Technology (AIT) umbenannt wird. Infrastrukturministerin Doris Bures, der Präsident der Österreichischen Industriellenvereinigung, Veit Sorger, und die beiden neuen Geschäftsführer des AIT, Anton Plimon und Wolfgang Knoll, stellten das neue Konzept des Institutes vor, "welches wir weltweit positionieren wollen", so Knoll. "Parallel zur Neubesetzung der beiden Geschäftsführer haben wir auch die neuen Schwerpunkte des AIT festgesetzt, die Zukunftsperspektive haben", betonte Androsch.****

Die Schrumpfung der Wirtschaft wird ein Prozent betragen, alles andere wäre Schönfärberei, erklärte Androsch. "Wir befinden uns in den wirtschaftlich schlechtesten Umständen seit 1945. Diese Umstände erfordern eine Gegensteuerung und Ausgleichung - und das rasch, energisch und massiv. Vor allem im Bereich der Arbeitslosigkeit müssten entsprechende Schritte gesetzt werden, da 100.000 Arbeitslose dem Bund pro Jahr drei Milliarden Euro kosten. Das sind in drei Jahren neun Milliarden Euro, was drei Prozent des Sozialprodukts entspricht", erklärte Androsch.

"Dank der Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, BMVIT, in den letzten zwei Jahren, können wir heuer eine positive Jahresbilanz aufweisen", erklärte Androsch. Einstimmig wurden Anton Plimon von der ARC-Tochter Arsenal Research und Wolfgang Knoll vom Kölner Max Planck Institut zu neuen Geschäftsführern gewählt, so der Präsident des Aufsichtsrates des AIT. Mit Beendigung des Jahresabschluss 2008 im April 2009 wird die ARC in das AIT umbenannt, auch wenn die Umstrukturierung bereits jetzt vonstatten gegangen ist. Der neue Markenauftritt erfolgt im Frühsommer 2009 anlässlich der Präsentation des Jahresergebnisses 2008. Das AIT wird sich zu 40 Prozent mit Mitteln aus dem BMVIT finanzieren, zu 30 Prozent aus EU-Projekten mit nationaler CO-Finanzierung, wie Mitteln aus der EU, und zu 30 Prozent durch direkte Auftragsvergabe seitens der Industrie, so Plimon.

Das Austrian Institute of Technology (AIT) hat sich fünf Forschungsbereiche als Schwerpunkte gesetzt: Health&Environment, Safety&Security, Energy, Mobility und Foresight&Policy Development. Gerade beim Themenbereich der Mobility wird die enge Zusammenarbeit mit dem BMVIT deutlich, so Plimon. Auch Sorger begrüßt die Neuaufstellung des AIT, da Forschung und Entwicklung der Industriellenvereinigung immer schon ein großes Anliegen gewesen sei. (Schluss) ue

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