Kogler wirft ÖVP bei Spendenabsetzbarkeit politische Willkür vor

SPÖ soll sich deklarieren - Ausgrenzung von Umwelt-, Tierschutz- und Menschenrechtsorganisationen absurd

Wien (OTS) - "Der Pröll-Vorschlag zur Spendenabsetzbarkeit umfasst 90% des Spendenvolumens und grenzt 10% aus. Das ist völlig absurd und kann nur als politische Willkür bezeichnet werden", erklärte der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Werner Kogler. "Ausgegrenzt werden Umwelt-, Tierschutz und Menschenrechtsorganisationen, also Organisationen wie Greenpeace, Global 2000, WWF, Vier Pfoten, Amnesty International, die zentrale Bestandteile der Zivilgesellschaft sind und wichtige Aufgaben übernehmen, die der Staat nicht übernimmt." Die Ausgrenzung sei ökonomisch nicht erklärbar. Darüber hinaus sei es für einen ehemaligen Umweltminister beschämend die Umwelt-NGOs auszugrenzen. "Pröll hat offenbar nicht verstanden, dass die Umwelt-NGOs durch ihren beherzten Einsatz für Klimaschutz und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen auch einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Wirtschaftskrise und zur Bekämpfung von Armut leisten." Kogler appellierte an Pröll bis zu dem für morgen angesetzten Spendengipfel zur Vernunft zu kommen. "Die SPÖ täte übrigens auch gut daran zu erklären, auf welcher Seite sie stehen, ob sie wirklich zusieht, dass Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty ausgeschlossen, benachteiligt, und diskriminiert werden sollen", so Kogler.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001