Bures: "Dafür einsetzen, dass es für Forschung kein stagnierendes, sondern steigendes Budget gibt"

Startfreigabe für Austrian Institute of Technology

Wien (SK) - Infrastrukturministerin Doris Bures erteilte heute, Montagvormittag, gemeinsam mit dem Präsidenten der Österreichischen Vereinigung der Industrie, Veit Sorger, der größten heimischen außeruniversitären Forschungseinrichtung, dem Austria Institute of Technology (AIT),die Startfreigabe. Dabei bekannte sich Bures zum dreiprozentigen Forschungs- und Entwicklungsziel und zur Bedeutung von F&E für Beschäftigungswachstum und Konjunkturstärkung. "Ich habe mich bisher dafür eingesetzt und werde mich auch in den kommenden Gesprächen dafür einsetzen, dass es bei der Forschung kein stagnierendes, sondern ein steigendes Budget gibt", betonte Bures ihre Unterstützung und unterstrich, dass die in Diskussion stehenden 350 Millionen Euro "das sind, was als Konjunkturpaket zusätzlich da sein muss. Und das sind nicht die im Budgetpfad für F&E vorgesehenen Mittel", sondern sei ein "zusätzlicher Impuls", bekräftigte Bures. ****

Ihr gehe es als "Verbündete" für Forschung und Entwicklung um eine "langfristige und nachhaltige Finanzierung" der wesentlichen Projekte, so Bures, die klarmachte: "Für die neue Bundesregierung sind Wachstum und Beschäftigung eine wesentliche Aufgabe, daher müssen Forschung und Entwicklung im Fokus stehen". In der Frage der Forschungsförderung sei man "mit dem Finanzministerium in intensiven Gesprächen", so Bures, die sich überzeugt zeigte, dass man eine "gemeinsame Vorgangsweise" finden werden. Angesichts der gemeinsamen politischen Zielsetzung und der Bedeutung von F&E sei sie "überzeugt, dass wir weit weg von den 350 Millionen kommen", unterstrich Bures in der Pressekonferenz, bei der die neue strategische Positionierung des künftigen AIT, dem vormaligen Austrian Research Centers vorgestellt wurde. Sie habe in den intensiven Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass bezüglich der F&E-Finanzierung "das notwendige Problembewusstsein vorhanden ist".

Das AIT habe sich mit dem Umstrukturierungsprozess eine "effiziente und zukunftsträchtige Struktur" gegeben, so Bures, die es als gemeinsame Zielsetzung unterstrich, die Zusammenarbeit von Bund, Industrie und Forschungseinrichtungen zu verbessern und auf "internationale Spitzenforschung anzulegen". Ein weiteres Ziel sei die Verbesserung der Dienstleistungen an die heimische Industrie, so Bures, die klarmachte, dass ein gutes Forschungssystem die heimische Industrie wesentlich stärke. Bei der Finanzierung von F&E müsse es jedenfalls "Kontinuität" geben, bekräftigte Bures, die sich als "Verbündete, das zu kommunizieren", bezeichnete. (Schluss) mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003