Mölzer: Welche EU-Politik vertreten nun die Grünen?

Glawischnig biedert sich Linksaußenorganisationen an und Voggenhuber geriert sich als Anwalt Brüssels - Beide Positionen sind zur Lösung der Probleme Europas absolut ungeeignet

Wien (OTS) - Es wäre interessant zu erfahren, welche EU-Politik
die Grünen nun vertreten, meinte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Auf der einen Seite biedert sich Parteichefin Eva Glawischnig linksradikalen Organisation wie ‚Attac’ an und erklärt einmal den Vertrag von Lissabon für tot und meint wenige Tage später, eine zweite Volksabstimmung in Irland könne dieses Vertragsmachwerk wiederbeleben. Und auf der anderen Seite geriert sich der grüne EU-Abgeordnete Johannes Voggenhuber als Anwalt Brüssels und will den Lissabon-Vertrag ohne Zustimmung der Bürger in Kraft setzen", so Mölzer weiter.

Daher zeige sich ein halbes Jahr vor den Europawahlen, so der freiheitliche EU-Mandatar, daß die Grünen in Sachen EU-Politik offenbar zwischen Linksaußenpositionen und EU-Zentralismus hin- und herdriften. "Aber weder neomarxistische Kreuzzügler gegen die Globalisierung noch ausgewiesene EU-Fanatiker werden die Probleme Europas beseitigen oder die Fehlentwicklungen in der Europäischen Union korrigieren können. Vielmehr sind beide Positionen ein Garant dafür, daß die Völker Europas weiter an den Abgrund gedrängt werden", schloß Mölzer.

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