BV Kaufmann: Mariahilfer Jugendliche bekommen ein neues, größeres "Wohnzimmer"

Bezirksparlament erhöht im nächsten Jahr die Ausgaben für Jugendbetreuung um das 2,5fache

Wien (SPW-K) - Im ehemaligen, 300 Quadratmeter großen
Drogeriemarkt in der Gumpendorfer Straße 62 entsteht das erste Mariahilfer Jugendcafe. "Im neuen "Wohnzimmer" der Mariahilfer Teenager" können sich Freunde treffen, ohne Geld ausgeben zu müssen", berichtet Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann. Im neuen, barrierefreien Lokal gibt es keinen Konsumzwang. Getränke werden günstig zum Einstandspreis angeboten. 12 bis 18jährige werden hier im coolen Ambiente tratschen, im Internet surfen, Musik hören oder Partys feiern können. Sozialarbeiter werden mit Rat und Tat den Teenagern bei Seite stehen. Und das so rasch wie möglich, da der alte Jugendtreff aus allen Nähten platzt. "Mit dem Umbau kann in wenigen Wochen begonnen werden," ist sich die Bezirksvorsteherin sicher.

Außerschulische Betreuung für Jugendliche wird ausgeweitet

"Besonders junge Menschen, haben wenig Geld zur Verfügung. Dennoch möchten sie sich außerhalb ihrer eigenen vier Wände mit Freunden treffen. Daher errichten wir gemeinsam mit dem Verein Juvivo und der MA 13 das Jugendcafe," erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.

Der neue Treffpunkt wird an fünf Tagen 25 Stunden geöffnet haben. Im Sommer wird um 5 Stunden reduziert. Dafür betreuen die Sozialarbeiter von Juvivo zwei Parkanlagen im 6. Bezirk. Sie sind auch "mobil" unterwegs, um dort zu sein sein, wo sie gebraucht werden. "Mit der Erweiterung des Angebotes möchten wir noch näher an den Problemen dran sein," beschreibt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann die verfolgten Ziele und hofft, dass dadurch die Schwierigkeiten der Jugendlichen rascher erkannt und in den Griff bekommen werden. Außerdem: Die Parkbetreuer erhöhen das Sicherheitsgefühl auf den Spielplätzen. Und: Sie fördern das Miteinander zwischen den verschiedenen Generationen, zwischen Buben und Mädchen und zwischen den unterschiedlichen Kulturen.

Der Bezirk stockt dafür das Budget für Jugendbetreuung gewaltig auf. Bisher stand knapp 80.000 Euro zu Verfügung. Ab 2009 sind es 205.000,-- Euro. Für den Umbau des etwas anderen Cafes stellt die Stadt Wien einmalig 15.000,-- Euro bereit.

Der alte Jugendclub "amt" hat ausgedient

Im Keller des Mariahilfer Amtshauses, über einen eigenen Eingang erreichbar, befindet sich der Jugendclub "s´amt". Seit 2004 wird hier auf 52 Quadratmeter niederschwellig mit Jugendlichen gearbeitet. Maximal Zehn Teenager hatten gleichzeitig Platz. "Die unterschiedlichen Bedürfnissen auf diesen engen Raum konnten wir in der entsprechenden Qualität nicht mehr gerecht werden", erzählen die Mitarbeiter von Juvivo. "Im neuen Jugendcafe haben für die Gäste einen adäquaten Lebens- und Erlebnisraum", meint Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann abschießend. (Schluss)

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