LR Dobernig: Kärnten führend bei Forschung und Entwicklung!

FTI-Strategiestudie: Kärnten innerhalb der "F&E Top 30" der EU-Regionen - Forschungsquote nähert sich dem 3% Ziel der EU

Klagenfurt (OTS) - Der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstandort Kärnten weist eine dynamische Entwicklung auf:
Die Forschungsquote näherte sich nach vorläufigen Schätzungen im Jahr 2006 mit 2,6% dem 3% Ziel der EU. Kärnten ist auf Platz 3 im österreichischen Bundesländerranking gerückt und liegt damit innerhalb der "F&E Top 30" der EU-Regionen. Das geht aus der Strategie für zukunftsorientierte Forschung, Technologie und Innovation in Kärnten hervor, die unter der Federführung des KWF erstellt wurde. Finanzreferent LR Harald Dobernig berichtet darüber in der kommenden Regierungssitzung. "Kärnten ist in den letzten Jahren durch unsere Maßnahmen zu einem der europaweit führenden Standorte für Forschung und Entwicklung geworden. Wir wollen diese positive Entwicklung verstärkt vorantreiben, denn Forschung und Innovation sind entscheidend für den Erhalt von Arbeitsplätzen", so der Finanzreferent.

Die Standortkompetenz Kärntens verdeutlicht sich durch den hohen Anteil an unternehmensfinanzierter Forschung und Entwicklung, die Akquisition von mehr als der Hälfte dieser Mittel aus dem Ausland und die gute Beteiligung von Unternehmen an nationalen F&E-Programmen. Hingegen haben die öffentliche Forschung und das Wissenschaftssystem noch eine relativ geringe Bedeutung. Die Dynamik der Forschung gehört deshalb auf eine breitere unternehmerische und institutionelle Basis gestellt, so die Studie.

Zur erfolgreichen Weiterentwicklung und Verdichtung des regionalen Innovationssystems will Kärnten attraktive Rahmenbedingungen für Forschung, Technologieentwicklung und Innovation schaffen. Die FTI-Strategie für Kärnten beinhaltet daher Entwicklungsimpulse in drei Bereichen: Bildung, Forschung und Innovation. In Zukunft soll es ein gemeinsam abgestimmtes Lehr-, Forschungs- und Entwicklungsangebot der Alpe-Adria-Universität Klagenfurt und der Fachhochschule Kärnten im Rahmen eines Hochschulverbundes geben, der attraktive Leistungen für Studierende und die regionale Wirtschaft bietet. Der KWF unterstützt zwischen den Hochschulen abgestimmte Forschungs- bzw. Entwicklungsleistungen und den Aufbau von wirtschaftsrelevanten Forschungs-, Entwicklungs- und Transferkompetenzen an der Fachhochschule Kärnten.

Anknüpfend an die Erfolge der letzten Jahre wird verstärkt die Etablierung sowohl von kooperativen, industriellen Forschungszentren als auch grundlagennaher Forschungseinrichtungen als Ziel verfolgt. Die Finanzierung erfolgt über Bundesprogramme, der KWF übernimmt dabei die Co-Finanzierung. Außerdem soll die Innovationskraft der Kärntner Unternehmen weiter forciert werden. Kärntner Unternehmen werden bei ihren betrieblichen F&E-Vorhaben in Form einer Anschlussförderung des KWF zu Bundesförderungen unterstützt. Durch die Erweiterung des Förderungsspektrums in der Innovationsförderung sollen auch verstärkt Dienstleistungsunternehmen angesprochen werden können.

Neben diesen drei Handlungsbereichen sieht die FTI-Strategie folgende vier Fokusthemen für Kärnten vor vor: Verfügbarkeit von qualifizierten Humanressourcen, Entwicklung zu einem internationalen Forschungsstandort im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktionstechnologien als branchenübergreifender Kompetenzschwerpunkt und eine "nachhaltige Entwicklung" als Querschnittsthema, wobei hier insbesondere dem Bereich Erneuerbare Energie großer Stellenwert zukommt. Als notwendige Rahmenbedingungen regt die Studie an, konzentrierte Innovationsräume und Schnittstellen zu anderen Politikbereichen wie Bildungs-, Familien- und Verkehrspolitik zu schaffen, um die Attraktivität des FTI-Standortes Kärnten weiter zu erhöhen.

"Kärnten ist gut unterwegs. Wir verfügen mit dem Lakeside Park über den größten Technologiepark Österreichs und erregen mit Einrichtungen wie den Lakeside Laps, KAI, CTR oder K-Wood auch großes internationales Interesse. Mit den in der Strategiestudie angeregten Maßnahmen werden wir diese positive Entwicklung weiter fördern", ist Dobernig überzeugt.

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