Vilimsky: Privatisierung der ÖBB brächte kleine Bahnbedienstete unter die Räder!

Weitere massive Fahrplanverschlechterung, Streichung vieler Nebengleise, Massenkündigungen a la Post wären die Folge

Wien (OTS) - Gegen eine Privatisierung der ÖBB sprach sich heute FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher NRAbg. Harald Vilimsky aus. Den österreichischen Bahnverkehr dem Heuschreckenkapitalismus zu opfern würde viele kleine Bahnbedienstete sowie Interessen der Bahnkunden unter die Räder bringen.

Eine Privatisierung bedeute, dass sich die Betreiber auf die gewinnträchtigen Trassen konzentrieren und den Rest Zug um Zug abbauen. Bei der Post würden sich die Auswirkungen der Liberalisierung ja zeigen: Massenentlastungen stünden an, weil sich Private auf die Ballungsräume konzentrieren werden und der Post bald nur mehr entlegene, wenig profitable Bereiche blieben. Beim Bahnverkehr wäre durch Privatisierung ähnliches der Fall: Weiter massive Fahrplanverschlechterung, Streichung vieler Nebengleise sowie Massenkündigungen. Die FPÖ lehnt dies mit Nachdruck ab, so Vilimsky.

Die ÖVP stehe nur noch im Sold von Industrie und Wirtschaftsmagnaten. Die Interessen kleiner Bediensteter seien ihr dabei offenbar genauso egal wie jene der klein- und mittelständischen Wirtschaft. Die Hauptprobleme der ÖBB seien das unfähige Top-Management im Holding-Vorstand, fehlende Kundenorientierung, stümperhaftes Marketing sowie eine Reihe unbereinigte Strukturprobleme. Alles Bereiche, die sich unter Verkehrsminister Faymann massiv verschlechtert hätten. Dort müsse angesetzt werden, nicht jedoch die österreichischen Bundesbahn in den Rachen des Heuschreckenkapitalismus zu werfen, so Vilimsky.

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