ARBÖ: Verschrottungsprämie trifft zwei Fliegen auf einer Klappe

ARBÖ begrüßt Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann

Wien (OTS) - Anführung einer Verschrottungsprämie nützt der Umwelt und der Konjunktur. Sie trifft zwei Fliegen auf einer Klappe.

Mit diesen Worten begrüßt ARBÖ Geschäftsführer Leo Musil den gestrigen Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann zu Gunsten einer Verschrottungsprämie, die der ARBÖ schon seit langen fordert.

Es liegt bereits ein ausgereiftes Konzept für eine Verschrottungsprämie in Österreich vor, das sofort umgesetzt werden kann, der ARBÖ Geschäftsführer. Demnach sollen alle die ihr über 15 Jahre altes Auto gegen ein neues umtauschen eine Prämie von 1400Euro bekommen. Da Alte Fahrzeuge zwangsläufig ein vielfaches an Schadstoffen ausstoßen ist es ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Umwelt wenn alte Fahrzeuge im großen Stiel entgültig aus dem Verkehr gezogen werden. Gleichzeitig wird der daniederliegende Automarkt angekurbelt.

Wesentlich ist es aber auch das Österreich die Mehrwertssteuer auf die Normverbrauchsabgabe abschafft und damit den Autokauf verbilligt, fordert Leo Musil. Diese Steuer auf die Steuer ist EU widrig und Österreich wurde daher bereits eine EU-Klage angedroht. Die Neue Regierung hat nun die Chance die Fehler der alten Regierung auszubügeln die alle bisherigen Mahnungen der EU in den Wind geschlagen hatte.

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