Kräuter zu ÖBB: "Die drückenden Probleme der Vergangenheit lösen"

Bahn muss wettbewerbsfähig werden - Privatisierung kein Thema

Wien (OTS) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter schätzt die entschlossene Art von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner an die Probleme im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise heranzugehen. Kräuter: "Im Zusammenwirken mit Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll wurde ein wirklich beeindruckendes Wirtschafts- und Konjunkturpaket entwickelt. Mit dem Rekordvolumen von 5,6 Mrd Euro wird sowohl die Konsumnachfrage gestärkt als auch der Kampf gegen Arbeitslosigkeit aufgenommen."

Nicht zielführend sei dagegen eine Privatisierungs-Diskussion im Zusammenhang mit den ÖBB wie im aktuellen "Trend" von Mitterlehner angedeutet. Kräuter: "Ich ersuche sehr um Beherzigung der Festlegungen im Regierungsprogramm. In erster Linie sind bei der Bahn die drückenden Probleme der Vergangenheit zu lösen. Die im Regierungsprogramm festgeschriebene Neuorganistion muss rasch umgesetzt werden, die massiven Verluste durch die wahnwitzigen Spekulationsgeschäfte müssen verkraftet werden. Privatisierungsspekulationen sind für das Unternehmen nicht förderlich", stellte Kräuter am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. (Schluss) up

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