BZÖ-Darmann übt Kritik an Verlängerung des Tschad-Einsatzes

"Selbst im Ressort von Darabos kann man nicht ausgeben, was man eigentlich nicht hat"

Wien (OTS) - Heftige Kritik an Verteidigungsminister Darabos wegen dessen Festhaltens am Tschad-Einsatz des Bundesheeres übte heute BZÖ-Wehrsprecher Abg. Gernot Darmann. "Das Verteidigungsbudget ist sicher nicht dafür da, um jedes halbe Jahr 25 Millionen Euro für diesen Bundesheereinsatz hineinzupumpen. Obwohl es sich um einen Assistenzeinsatz für das Außenministerium handelt, müssen diese Kosten alleine aus dem Verteidigungsbudget berappt werden", kritisierte Darmann weiter.

"Solange Verteidigungsminister Darabos nicht eine entsprechende Entlastung des Bundesheerbudgets erreichen kann, ist schon jeder noch so kleine Gedanke an eine Verlängerung dieses ohnehin für das Bundesheer finanziell desaströsen und aufgrund der schlechten Organisation seitens der EU sehr gefährlichen Tschad-Einsatzes unverantwortlich. Darabos kann daher nicht wie der spendable Weihnachtsmann aus Rovaniemi zig Millionen, die das österreichische Bundesheer nicht einmal hat, in den Tschad verschieben. Denn selbst im Ressort von Darabos kann man nicht ausgeben, was man eigentlich nicht hat", schloß Darmann.

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