Grüne Wien zu Fußgängerunfällen: Maßnahmen zum Schutz der schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen notwendig

Wien (OTS) - "FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind durch zu hohes Tempo des Autoverkehrs in Wien immer stärker gefährdet", stellt Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien fest. Nachdem im Oktober drei RadfahrerInnen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, ist diese Woche eine Häufung bei den Unfällen mit FußgängerInnen festzustellen. Vorgestern wurden zwei FußgängerInnen auf Zebrastreifen getötet. Gestern Abend stieß ein Autolenker eine Passantin auf einem Zebrastreifen in der Leopoldstadt nieder.

"Das einfache Auftragen von Zebrastreifen auf der Fahrbahn ist zu wenig. Daneben müssen begleitende Maßnahmen zur Reduktion der Geschwindigkeit des Autoverkehrs ergriffen werden", fordert Maresch von Verkehrsstadtrat Schicker. In ganz Wien ist zu bemerken, dass die AutofahrerInnen immer schneller unterwegs sind. "Solange das hohe Tempo des Autoverkehrs mit Tempo 30 - Zonen und baulichen Maßnahmen nicht reduziert wird, werden Zebrastreifen immer ein hohes Risiko für FußgängerInnen bleiben, weil sie eine vermeintliche Sicherheit vorgaukeln", so Maresch.

"Diese Kreuzung wurde von uns immer schon als hohes Sicherheitsrisiko eingestuft", erklärt Adi Hasch, der Grüne Bezirksvorsteher-Stv. der Leopoldstadt die Kreuzung Mühlfeldgasse/Heinestraße, an der sich der gestrige Unfall ereignete. "Deshalb werden wir nächste Woche im Bezirksparlament einen Antrag auf Umbau der Kreuzung einbringen", kündigt Hasch an. "Wir hoffen sehr, dass Bezirksvorsteher Kubik und die Leopoldstädter SPÖ dieser längst fälligen Entschärfung der Kreuzung zustimmt", so Hasch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, Mobil: 0664 22 17 262
presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0001