E-Government vereinfacht Abwicklung der Studienbeihilfe

Wien (OTS) - Am 15. Dezember 2008 endet österreichweit die Antragsfrist für die Studienbeihilfe des Wintersemesters. Studierende, die bis jetzt noch keinen Antrag gestellt haben, sollten dies schnell nachholen. Nur so wird die Chance gewahrt, die Studienbeihilfe für das gesamte Semester - und damit auch rückwirkend seit September 2008 - zu beziehen. Diesen wichtigen Behördenweg können Studierende nun auch unabhängig von den Öffnungszeiten der Stipendienstellen komplett online erledigen: via www.stipendium.at kann der Antrag ausgefüllt und digital signiert werden. Zusätzlich haben tausende Studierende, die bisher keinen Anspruch auf Studienbeihilfe hatten nun die Möglichkeit einen Antrag zu stellen. Im vergangenen September ist dazu eine Novelle des Studienförderungsgesetztes in Kraft getreten, die zu einer Ausweitung des Bezieherkreises führte.

studi.gv.at ermöglicht e-card-Freischaltung bis Ende Jänner 2009

Um die elektronische Signatur bei E-Government-Services wie dem Studienbeihilfenantrag verwenden zu können, muss man zunächst die Bürgerkarten-Funktion der e-card aktivieren. Im Rahmen der Initiative "studi.gv.at" haben Studierende noch bis Ende Jänner 2009 die Möglichkeit, ihre Bürgerkarten-Funktion freischalten zu lassen - und erhalten dazu ein kostenloses Chipkarten-Lesegerät. Tutorinnen und Tutoren von studi.gv.at führen an allen Universitätsstandorten Österreichs unentgeltlich die Aktivierung der e-card durch und verteilen die Lesegeräte. Das Webportal www.studi.gv.at begleitet die bundesweite Aktion, gibt einen Überblick über die Freischaltungstermine, die technischen Voraussetzungen und zeigt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Studierende auf. Träger der Initiative sind das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für Finanzen und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger.

Weitere E-Government-Anwendungen für Studierende

Neben dem Antrag zur Studienbeihilfe können Studierenden auf eine Reihe weiterer E-Government-Leistungen zurückgreifen: So kann man beispielsweise den Erasmus-Vertrag, der vor Antritt des Auslandsaufenthaltes abgeschlossen wird, mithilfe der digitalen Signatur unterfertigen. Auch die Arbeitnehmerveranlagung bei Neben-und Ferialjobs, Online-Leistungen der Sozialversicherung, der Antrag auf Familienbeihilfe und die Annahme von Bescheiden können per Mausklick rasch und einfach erledigt werden. Unnötige Wartezeiten und umständliche Formalakte gehören so der Vergangenheit an.

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