Bacher-Lagler: waff-Arbeitsprogramm einstimmig beschlossen

Einvernehmen mit allen Parteien im Kuratorium

Wien (OTS) - "Das waff Arbeitsprogramm 2009 wurde gestern sowohl
im Kuratorium als auch im Vorstand des waff einstimmig beschlossen. Ich freue mich daher, dass mit der Umsetzung ohne Verzögerung begonnen werden kann", so Norbert Bacher-Lagler, Vorstandsvorsitzender des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff). Nach routinierter Diskussion, schilderte Bacher-Lagler, stimmten alle im Gemeinderat vertretenen Parteien und die Sozialpartner am Mittwoch für den Vorhabensbericht in seiner ursprünglichen Form. "Die Finanzkrise wirkt sich auch auf die konjunkturelle Situation in Wien aus. Wie schon bei der Präsentation des Wiener Konjunkturpakts vor Monaten bekannt gegeben, wird Wien zusätzliche Maßnahmen am Arbeitmarkt setzen, die in den nächsten Wochen mit dem Bund, dem AMS und den Sozialpartnern abzustimmen sind", stellte Bacher-Lagler klar.****

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten spielt die Qualifikation der Arbeitskräfte als Standortfrage eine zentrale Rolle. Die Angebote des waff haben zum Ziel sowohl die individuellen Chancen von WienerInnen am Arbeitsmarkt zu verbessern, als auch Betrieben bei der Aus- und Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen und bei der Suche nach Personal zu unterstützen", erklärte Bacher-Lagler. Der waff informiert, berät und fördert daher 2009 rund 24.500 Wiener ArbeitnehmerInnen. Fast 60 Prozent der TeilnehmerInnen an den etwa 40 waff-Programmen waren 2008 Frauen und rund 21 Prozent MigrantInnen.

Die waff Arbeitsstiftungen seien z.B. ein wichtiges Instrument, um Opfer von Personalabbau eine Chance auf einen grundlegenden beruflichen Neuanfang zu bieten: Durch eine Phase der Berufsorientierung, durch maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildung und durch individuelle Hilfe bei der Jobsuche. "In Fällen, in denen Personalabbau nicht zu vermeiden ist, werden in enger Abstimmung mit Unternehmen und Betriebsräten maßgeschneiderte Lösungen für die betroffenen MitarbeiterInnen gefunden", beschrieb Bacher-Lagler das Modell. Die TeilnehmerInnen könnten bis zu vier Jahre in der Maßnahme verbleiben. Mit den waff Arbeitstiftungen konnten so zwischen 2005 und dem ersten Halbjahr 2008 rund 1.000 Personen unterstützt werden. Etwa 70 Prozent von ihnen wurden erfolgreich auf einen neuen Arbeitsplatz vermittelt. (Schluss) ile

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