70.000 AKNÖ-Pendlerfahrpläne gingen weg wie die warmen Semmeln

AKNÖ-Vize Haneder: "PendlerInnen haben schon darauf gewartet"

Wien (AKNÖ) - (Wien.) AKNÖ-Vizepräsident Hermann Haneder verteilte heute, Donnerstag, gemeinsam mit VIDA-Gewerkschaftern 5.000 Fahrpläne an SchülerInnen und PendlerInnen am St. Pöltner Hauptbahnhof. "Viele habe unsere Aktion schon aus den Vorjahren gekannt und waren hocherfreut, die druckfrischen Fahrpläne von der Arbeiterkammer zu bekommen", sagte Haneder. Die 250 Seiten starken Fahrplanhefte sind in den nächsten Wochen auch direkt in allen AKNÖ-Bezirksstellen kostenlos erhältlich.
An einigen Pendlerbahnhöfen standen die VIDA- und AK-Mitarbeiter bereits um 5 Uhr früh und kamen mit dem Verteilen kaum nach. Das besonders große Interesse ist auch auf die teilweise gravierenden Änderungen der Abfahrtszeiten ab kommenden Montag zurückzuführen.

Die jüngsten Pendler sind gerade 10 Jahre alt "Um 6.35 Uhr sind wir in Kasten in den Bus gestiegen, dann mussten wir in Böheimkirchen umsteigen, damit wir in die AHS nach St. Pölten kommen", berichteten Manuel und Sandra, beide 10 Jahre alt, dem AKNÖ-Vizepräsidenten vom allzu frühen Beginn des Pendlerlebens in Niederösterreich. Nach Ende der Schulzeit geht das Pendeln weiter: Eine 19-Jährige junge Frau muss zur Schule für Kindergartepädagogik täglich nach Pressbaum. "Für mich gibt es sogar eine Verbesserung ab Montag. Dann bin ich früher wieder zu Hause", hat sie sich aus dem AKNÖ-Fahrplan schlau gemacht.

AKNÖ begrüßt Verbesserungen in letzter Minute Die Niederösterreichische Arbeiterkammer begrüßt auch die zwischen Land und ÖBB in letzter Minute vereinbarten Verbesserungen. So werden viele Regionalzüge zwischen Wien und Payerbach-Reichenau wieder schneller unterwegs sein, weil überlange Aufenthalte in Wiener Neustadt wieder gekürzt werden konnten. Auch Züge ohne umsteigen zwischen Krems und Wien über Stockerau gehen auf Pendleranregungen zurück. AKNÖ-Verkehrsexperte Thomas Kronister: "Man hätte sich viel Aufregung ersparen können, wenn man sich mehr um die Sorgen und Anliegen der SchülerInnen und PendlerInnen gekümmert hätte."

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