Sobotka: Arbeitnehmer brauchen Unterstützung und keine SPÖ-Werbung

Keine Zweckentfremdung der Arbeitnehmerbeiträge

St. Pölten (OTS) - Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat den Zweck die sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten. Leider ist die Realität in Niederösterreich eine andere. Die Arbeiterkammer Niederösterreich scheint wie eine Vorfeldorganisation der NÖ SPÖ zu agieren. Werden Arbeiterkammergelder für Inserate, die wie eine Persönlichkeitswerbung von SP Chef Josef Leitner wirken, verwendet? Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlangen 100 Prozent Gegenleistung für ihre Beiträge und keine Zweckentfremdung.

"Die Arbeiterkammer Niederösterreich sollte für Ihre Mitglieder volle Verantwortung übernehmen und nicht zum Parteisekretariat der SPÖ NÖ werden. Die Arbeiterkammer steht zu wenig für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein - sie scheint die SPÖ zu unterstützen", so NÖAAB-Landesobmannstv. Mag. Wolfgang Sobotka.

Die Arbeiterkammer kürzt ihr Budget für Beihilfen radikal um über 5 Prozent und die Wohnbauförderungsmittel sogar um mehr als 37 Prozent - und das obwohl das Gesamtbudget der Arbeiterkammer um 6,2 Prozent gestiegen ist. Wie kann es sein, dass es um 15 Prozent mehr Budget für Information und Öffentlichkeitsarbeit gibt und 171 Prozent für Repräsentationskosten? Und das gerade im Jahr der Landtagswahl.

"Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern steht eine 100 prozentige Gegenleistung für Ihren Beitrag zu - und nicht Parteifinanzierung. Wenn schon soviel Geld von den Arbeitnehmern vorhanden ist, das Unsummen in fragwürdige Öffentlichkeitsarbeit gesteckt werden kann, dann sollte die Arbeiterkammer lieber ihre Beiträge senken - das wäre wirklich im Interesse der Arbeitnehmer", so Sobotka.

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