BZÖ-Strutz: Wrabetz trägt Unabhängigkeit des ORF zu Grabe

Intendant begibt sich in absolute Abhängigkeit der SPÖ

Wien (OTS) - "Heute wird am Küniglberg die Unabhängigkeit des ORF zu Grabe getragen", sagte BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz und stellt fest, dass sich Generaldirektor Wrabetz, der den ORF wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hat, heute in die absolute Abhängigkeit der SPÖ begibt. Dabei erkenne Wrabetz nicht, dass er bereits das Ablaufdatum auf der Stirne trägt und sich selbst zum Erfüllungsgehilfen der roten Macht- und Medienpolitik macht. Die SPÖ, die heute Wrabetz noch einmal gemeinsam mit den Betriebsräten eine Mehrheit beschafft, wird ihn genau solange halten, bis sie ihr Personalkonzept auf der Führungsebene umgesetzt hat. Danach wird der "Mohr" Wrabetz seine Schuldigkeit getan haben und darf gehen.

Strutz kritisierte scharf die Tatsache, dass Wrabetz die Betriebsräte durch einen überhöhten Lohnabschluss für die Zustimmung zu seinem Budget eingekauft hat. Dieser Stil steht im krassen Widerspruch zu den angekündigten Sparplänen des ORF und dient Wrabetz zum kurzfristigen Überleben, ist aber wirtschaftlich für den ORF ein Wahnsinn und das falsche Signal, sagte Strutz.

Nutznießer sind einmal mehr die "Weißen Elefanten" und die Führungsebene im ORF, deren Supergehälter eine kräftige Aufbesserung erfahren, während die kleinen und freien Mitarbeiter auf der Strecke bleiben. Bezeichnend ist, dass der Betriebsrat, der dem Deal zustimmt, mit seinen Supergehältern Hauptnutznießer der Vereinbarung ist.

"Wrabetz begibt sich aufgrund der Tatsache, dass er wirtschaftlich absolut gescheitert ist, heute in die absolute Abhängigkeit der roten Politik und ist damit den Genossen, die ihn heute noch einmal retten, verpflichtet", warnte Strutz. Es sei ein katastrophales Signal für die Unabhängigkeit des ORF und ein schwerer Schritt in jene Zeiten, in denen die SPÖ den ORF als ihr Eigentum betrachtet. Strutz fordert einmal mehr eine Überarbeitung des ORF-Gesetzes, um den österreichischen Rundfunk auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen und gleichzeitig die politische Einflussnahme auf den ORF zurückzudrängen. Wenn die Achse Wrabetz/Faymann weiter agiert, wird der ORF eine "AUA II".

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