Zanger: "Zweite Säule der Pensionsvorsorge muss wieder abgesichert werden!"

FPÖ fordert Mindestertragsgarantie und Kapitalgarantie für betriebliche Vorsorge

Wien (OTS) - "Die zweite Säule der Pensionsvorsorge ist akut gefährdet. 550 000 Österreicher haben jahrelang auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet und diesen in die betriebliche Vorsorge investiert. Nun sind wir mit der Problematik konfrontiert, dass für diese keine Mindestertragsgarantie mehr besteht und keine Kapitalgarantie. Der Staat darf diese Menschen, welche jahrelang gearbeitet und eingezahlt haben, nicht in Stich lassen", forderte heute FPÖ-NAbg. Wolfgang Zanger, Mitglied des Finanzausschusses.

"Die Altersversorgung wurde von einem Veranlagungsertrag von 7,5 Prozent abhängig gemacht, es wurden aber nur in den letzten sieben Jahren gerade einmal ein Prozent erwirtschaftet. Die dadurch entstandenen Pensionsverluste betragen 20 Prozent, durch die Finanzkrise wird sich dies auf 30 Prozent verschärfen. Die FPÖ fordert daher eine Mindestertragsgarantie und eine Kapitalgarantie des Staates für die eingezahlten Beträge. Des Weiteren muss ein transparenteres Pensionssystem geschaffen werden, wo jeder Arbeitnehmer jederzeit sein Pensionskonto abfragen kann. Die Politik darf die hart arbeitende Bevölkerung dahingehend nicht enttäuschen", schloss Zanger.

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