Zanger: "Verpflichtende Ausbildung für Finanzdienstleister!"

Erster Erfolg für die Interessen der Kleinanleger im Nationalrat

Wien (OTS) - "Die Regierung hat der Forderung der Opposition zugestimmt. Damit konnte gestern ein Fünf Parteien Antrag zur verpflichtenden Ausbildung von Finanzdienstleistern beschlossen werden. Es war, aufgrund der dramatischen Lage von zahlreichen Kleinanlegern, welche nun vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen, höchste Zeit, dass sie von der Politik nicht länger im Stich gelassen werden", begrüßte FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Wolfgang Zanger den gestrigen ersten Erfolg für die Interessen der Kleinanleger im Nationalrat.

"Der Fall rund um die AWD muss auch dem neuen Sozial- und Konsumentenschutzminister auf den Plan rufen. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um den Schaden, welchen die Kleinanleger bereits erlitten haben, wieder gut zu machen? Hätte der Schaden durch rechtzeitige Maßnahmen der Politik verhindert werden können? Und welche Initiativen wird er ergreifen, um derartige Machenschaften in Zukunft zu verhindern? Dahingehend wird die FPÖ parlamentarische Anfragen einbringen, um vom Minister entsprechende Stellungnahmen zu erhalten", so Zanger weiter.

"Man darf im Falle der schlechten Beratung von Kleinanlegern und Fremdwährungskrediten, was ja thematisch zusammenhängt, aber auch die Bankmanager nicht aus der Verantwortung nehmen. Zahlreiche Mitarbeiter von Banken sind gut ausgebildet und bemüht, ihre Kunden seriös zu beraten. Wenn jedoch der Druck von den Managern kommt, immer größere Ziele zu erreichen, kann schlechte Beratung nicht aufgrund von schlechter Ausbildung zustande kommen, sondern eben aufgrund des Drucks der ausgeübt wird. Dahingehend muss die Politik noch tätig werden", schloss Zanger.

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