OMV sucht "Performance Engineers made in Leoben"

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Montanuniversität Leoben

Wien (OTS) -

  • OMV setzt Engagement zur Aufwertung Österreichs als Ausbildungs-und Forschungsstandort für wachsenden Bedarf der Erdölindustrie fort
  • Bereitstellung von EUR 2 Mio für Ausbildung und Forschung
  • Ziel: weltweite Spitzenposition im Bereich Petroleum Engineering

Die OMV, Mitteleuropas führender Öl- und Erdgaskonzern, gab vor zwei Jahren den Startschuss zur finanziellen Unterstützung für ein optimiertes, industrienahes Petroleum Engineering-Studium an der Montanuniversität Leoben. Rund EUR 2 Mio werden von Seiten des Unternehmens für einen Zeitraum von vier Jahren (2007 bis 2010) zur Verfügung gestellt. Ziel ist, bis 2012 an die internationale Spitze bei Ausbildung und Forschung im Bereich Petroleum Engineering zu gelangen. Die jährliche Absolventenzahl soll von derzeit 30 auf rund 50 "Performance Engineers made in Leoben", bestens ausgebildete Erdölingenieure, erhöht werden. Helmut Langanger, OMV Vorstandsmitglied für den Bereich Exploration und Produktion, stellte heute, gemeinsam mit Experten der Montanuniversität Leoben, einen ersten Projektzwischenstand vor. "War es vor wenigen Jahren für viele Studenten noch wenig attraktiv, in der Erdölindustrie Fuß zu fassen, so besteht heute eine enorme Nachfrage nach gut ausgebildeten, motivierten, jungen Absolventinnen und Absolventen, auf die eine spannende berufliche Herausforderung mit internationalem Tätigkeitsbereich wartet", sagt Helmut Langanger, OMV Vorstand für Exploration und Produktion. "Es muss der Industrie gelingen, den in den kommenden Jahren absehbaren Verlust an Erfahrung und Wissen in Folge von Pensionierungen von Experten entschieden gegenzusteuern", so Langanger weiter. Weltweit großer Bedarf an Absolventen In den letzten 15 Jahren ging die Anzahl der weltweit aktiven Petroleum Engineering Studenten um rund 80 Prozent zurück. Hinzu kommt, dass die Erdölindustrie in den kommenden 10 Jahren beispielsweise in Europa und Nordamerika rund 60 Prozent der Ölingenieure - und damit deren Erfahrung und Wissen durch einen natürlichen Abgang der heute rund 50jährigen Spezialisten verlieren wird. Eine weitere Herausforderung liegt im Jobprofil selbst, denn in den nächsten beiden Jahrzehnten wird die Nachfrage nach Erdöl und Erdgas weiter steigen. Die Erschließung entsprechender Ressourcen erfolgt jedoch immer öfter unter extremen Bedingungen: Gefragt ist der Einsatz modernster Technologien, die gleichzeitig wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien entsprechen. Dafür braucht es Know-how, basierend auf einer profunden Ausbildung. Die vorgesehenen Mittel der OMV und Industriepartner für die Montanuniversität Leoben werden in folgende Bereiche investiert: International renommiertes Lehr- und Forschungspersonal, industrienahe Forschung sowie ein attraktives Fortbildungsangebot sollen das Leobener Petroleum Engineering Studium an die Weltspitze bringen. Dies gilt nicht nur für den Petroleum Engineering Bereich im engeren Sinn, sondern auch für verwandte Gebiete wie Geophysik und Erdölgeologie. Erste Erfolge bestätigen den Kurs Gestartet 2006, zeigt die Initiative bereits erste Erfolge. So konnte im Forschungsbereich ein Patent zur Lösung des Paraffinproblems durch ein neuartiges, von Professor Hofstätter entwickeltes Pumpkonzept eingereicht werden. Darüber hinaus wurde eine Reihe von wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Auch wurde die personelle Kapazität durch eine Vorziehprofessur am Institut für Erdölgeologie gestärkt. "Es ist uns seit Beginn der Initiative gelungen, eine strategische Positionierung und Vernetzung der Universität mit der Industrie zu etablieren", resümiert Hubert Biedermann, Vizerektor der Montanuniversität Leoben. Ebenso konnten die Ausbildungs- und Forschungsbedingungen für die Studenten deutlich verbessert werden. So wurde ein Erdölgeologie-Labor eingerichtet und am heutigen Tag ein GeoComputing-Labor feierlich eröffnet. Zusätzlich konnten mehrere Stipendien für ein Auslandssemester an der Colorado School of Mines in den Vereinigten Staaten ermöglicht werden. Am "Petroleum Engineering Program for Excellence" (kurz PEPE) sind die Unternehmen OMV, RAG, Schlumberger und Halliburton beteiligt. Hintergrundinformationen: Mit einem Konzernumsatz von EUR 20,04 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 33.665 im Jahr 2007 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsenotierten Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 20 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Der Bereich Gas & Power (G&P) verkauft jährlich über 13 Mrd m3 Gas. In Baumgarten, eine der bedeutendsten Erdgasdrehscheiben Europas, werden rund 64 Mrd m3 Erdgas pro Jahr weiterverteilt. Der Central European Gas Hub der OMV zählt zu den drei größten Hubs Kontinentaleuropas. Die OMV ist der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,22 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 316.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von rund 26 Mio t. OMV verfügt nunmehr über 2.524 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%. Durch den Erwerb von 41,58% an der Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus. Mit dem OMV Future Energy Fund wurde im Juni 2006 eine eigene Gesellschaft gegründet, die Projekte zu Erneuerbaren Energien mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen wird. Damit will die OMV den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern einleiten, der Erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat. OMV Corporate Social Responsibility (CSR) Die OMV ist Mitglied des U.N. Global Compact und hat sich mit ihrem Code of Conduct zu klaren Werten verpflichtet und übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Das Unternehmen setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln, zu berücksichtigen. Die OMV berichtet alle zwei Jahre in einem CSR Performance Report über ihre entsprechenden Aktivitäten und orientiert sich an den international gültigen Berichtsstandards der GRI - Global Reporting Initiative. Das beim heurigen Weltwirtschaftsforum in Davos präsentierte "Global 100-Ranking" führt die OMV als eines der sechs nachhaltigsten Energieunternehmen weltweit an. Rückfragehinweis:

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