Treibstoffe: Eurosuper so günstig wie zuletzt im April 2004

Österreichs Treibstoffpreise sinken entsprechend der Entwicklung auf den Weltmärkten

Wien (OTS) - Benzin- und Dieselpreise sind so günstig wie schon lange nicht mehr. Eurosuper kostete im Österreichdurchschnitt am 10. Dezember 92,5 Cent/Liter und ist damit so günstig wie zuletzt im April 2004. Diesel landet, trotz hoher Nachfrage in ganz Europa, mit 97,9 Cent/Liter auf dem tiefsten Wert seit Juni 2007. Damit sind die Treibstoffpreise seit ihrem Höchststand Anfang Juli 2008 deutlich gefallen - entsprechend den Schwankungen auf den Weltmärkten. Seit vergangenem Sommer sanken die Preise an den Zapfsäulen (inkl. Steuern) somit bei Eurosuper um 31% und bei Diesel um 32%.

"Die österreichischen Treibstoffpreise - netto ohne Steuern -sinken wie die Weltmarktpreise und bleiben wie bisher weit unter dem EU-Durchschnitt. Auch beim Vergleich der Preise an den Zapfsäulen liegt Österreich bei Ottokraftstoffen auf Rang 14 und beim Dieselkraftstoff auf dem 15. Platz. Somit tankt man in vielen EU-Ländern deutlich teurer als in Österreich. Konsumenten und Wirtschaft werden so gleichermaßen entlastet", erklärt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Und Capek weiter: "Regionale Preisunterschiede sind immer Ausdruck von lokalem Wettbewerb auf einem reifen Tankstellenmarkt. Neben den Preisbewegungen auf den internationalen Ölmärkten spielt dieser Wettbewerb unter den Tankstellen eine wichtige Rolle bei der Preisbildung."

Die österreichische Mineralölindustrie ist Garant für die Versorgungssicherheit Österreichs auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Produktpreissenkungen werden entsprechend den internationalen Marktgegebenheiten gleichermaßen wie Preiserhöhungen an die Konsumenten weiter gegeben.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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