Höbart: Drogenmissbrauch bekämpfen!

Regierung steht der Suchtproblematik hilflos gegenüber

Wien (OTS) - Der Jugendsprecher der FPÖ, NAbg Ing. Christian Höbart kritisierte heute die Bundesregierung für ihr Versagen bei der Eindämmung von illegalen Drogen und forderte dazu rasche Maßnahmen.

"Jüngste Studien belegen, dass der Drogenmissbrauch in Österreich besonders unter Jugendlichen sprunghaft angestiegen ist. Bereits im Jahre 2002 ist durch Drogenmissbrauch ein sozial- und volkswirtschaftlicher Schaden von 14,7 Milliarden Euro entstanden. Diese Summe dürfte sich seitdem laut der Studie sogar verdoppelt haben. Bereits im Jahr 2002 haben 11,7 Prozent der Gesamtbevölkerung Drogen konsumiert, der Anteil an Jugendlichen ist dabei sehr hoch. Das Innenministerium musste 2004 sogar einräumen, dass es Schulen in Österreich gibt, in denen 80 Prozent der Schüler regelmäßig Cannabis konsumieren. Diese Droge gilt gemeinhin als Einstieg für harte Drogen", so Höbart.

"Die Regierung steht offenbar dieser Problematik hilflos gegenüber, und versucht mit teuren Präventivmaßnahmen deren Wirkung nicht hinreichend überwacht wird, Schönheitskosmetik an der Statistik, damit man ihr keine Untätigkeit vorwerfen kann. Gleichzeitig ist die strafrechtliche Bedrohung und Aufklärungsquote bei Drogendelikten erschreckend gering, so dass besonders unter Jugendlichen kein echtes Unrechtsbewusstsein entstehen kann", so Höbart weiter.

"Um diesen Entwicklungen entgegenzutreten, genügt es nicht allein, Präventivmaßnahmen zu fördern, sondern es muss ein umfassendes Programm zur Eindämmung der Drogenproblematik besonders unter Jugendlichen erstellt werden. Eine Kombination aus Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer und Lehrlingsausbilder, Präventivprogrammen deren Ergebnisse einheitlich erfasst werden und konsequenter strafrechtlicher Verfolgung bereits bei kleineren Rauschgiftdelikten könnte den grassierenden Drogenmissbrauch eindämmen", so Höbart abschließend.

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