Ö1-Wirtschaftsmagazin "Saldo" am 12.12.: "Osteuropa - vom Hoffnungsträger zum Risikofaktor"

Wien (OTS) - Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Osteuropa
und die Folgen für die österreichische Wirtschaft sind Thema des von Joana Radzyner und Ernst Gelegs gestalteten "Saldo - das Wirtschaftsmagazin" am Freitag, den 12. Dezember um 9.45 Uhr in Ö1.

Das Engagement in Osteuropa ist das große Glück der österreichischen Wirtschaft. Diesen Satz konnte man immer wieder hören, als die Finanzkrise im Lauf des Jahres immer schlimmer wurde. Banken in aller Welt gerieten in Schwierigkeiten, weil sie riskante Geschäfte machten. Die österreichischen Banken hätten das nicht notwendig, weil sie ihr Geld mit soliden Geschäften in Osteuropa verdienen - so die Erklärung von Politikern und Bank-Managern, warum sich in Österreich niemand zu fürchten brauche. Die osteuropäische Wirtschaft werde weiter wachsen, Österreich so von den schlimmsten Folgen der Krise verschont bleiben. Aus dieser Hoffnung ist ein zusätzliches Risiko geworden. Denn einige osteuropäische Länder haben sich als besonders instabil erwiesen. An den russischen Finanzmärkten herrscht seit Wochen Chaos. Ungarn brauchte Hilfe von der Weltbank, Rumänien und die Ukraine gelten als gefährdet. Andere Länder, etwa Tschechien und Polen halten sich dagegen gut. "Saldo" widmet sich der Frage, wie sehr Osteuropa von der Krise betroffen sein wird. Warum sind manche Länder besonders gefährdet, warum haben andere die Chance, die Krise gut zu überstehen? Und es geht um die Frage, wie sehr die österreichische Wirtschaft von den Entwicklungen in Osteuropa betroffen sein wird. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.

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