Allianz rät: Don't "punsch" and drive

Wien (OTS) - Im Vorjahr war bei über 2.700 Verkehrsunfällen in Österreich Alkohol im Spiel: Besonders gefährlich sind die Heimfahrten nach Weihnachtsfeiern: In den Nachtstunden ist das Risiko, Opfer eines Alkoholunfalls zu werden, sechsmal so hoch wie im übrigen Tagesverlauf. Alkoholisierte Autofahrer riskieren die eigene Gesundheit und die Sicherheit anderer, ihren Versicherungsschutz sowie Geld- und Haftstrafen. Die Allianz rät daher gerade zur Adventzeit zu vorsichtigem Umgang mit Punsch & Co.

Dem verführerischen Duft von Punsch und Glühwein kann in der Vorweihnachtszeit kaum jemand widerstehen. Außerdem tut man damit auch Gutes - schließlich kommt der Verkaufserlös sehr oft karitativen Zwecken zugute. Allerdings gehöre Alkohol am Steuer mit zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr, gibt Allianz Service-Experte Ing. Gerhard Bernard zu bedenken: "Wer sich mit zu viel Promille ans Steuer setzt, handelt grob fahrlässig und riskiert damit leichtfertig nicht nur seinen Versicherungsschutz, sondern oftmals sogar Menschenleben."

Versicherungsschutz schon bei geringen Alkoholmengen gefährdet

Während die Kfz-Haftpflichtversicherung zwar für Schäden aufkommt, die Dritten zugefügt werden, kann zumindest ein Teil der gesamten Schadensumme beim alkoholisierten Verursacher eingefordert werden:
Bis zu 11.000 Euro werden hier im Schadenfall fällig, wenn der Lenker durch Alkohol oder Suchtgift beeinträchtigt ist. Bei der Kfz-Kaskoversicherung ist der Versicherungsschutz schon bei geringen Alkoholmengen in Gefahr: Alkoholkonsum gilt als grobe Fahrlässigkeit ist daher von der Kfz-Kaskoversicherung nicht gedeckt. "Wer beim Feiern Gas geben und Punsch, Bier, Wein, Schnaps oder andere alkoholische Getränke zu sich nehmen möchte, sollte zu Fuß gehen, mit der Bahn fahren oder aufs Taxi umsteigen", empfiehlt Bernard.

00:00 - 04:00 Uhr: Zeitfenster mit sechsfachem Risiko

Laut einer Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit gab es im Vorjahr insgesamt 41.096 Verkehrsunfälle, 2.731 davon sind auf Alkohol zurückzuführen. Dass es sinnvoll ist, nach feucht-fröhlichen Weihnachtsfeiern und erhöhtem Punschkonsum auf Öffis oder andere Mitfahrgelegenheiten umzusteigen, beweist neben dem gesunden Hausverstand auch folgende alarmierende Statistik: Während im Tagesdurchschnitt etwa sechs Prozent aller Unfälle im Straßenverkehr auf Alkohol zurückzuführen sind, sind dies zwischen Mitternacht und 4 Uhr früh rund 36 Prozent - sechsmal so viel wie im übrigen Tagesverlauf! Besonders gefährlich ist das Zeitfenster zwischen drei und vier Uhr morgens. Allein in dieser Stunde entfallen rund 42 Prozent auf Unfälle unter Alkoholeinfluss.

Schon ein einziges Häferl Punsch könnte unter Umständen eine empfindliche Geldstrafe, den Verlust des Führerscheins und eine Vormerkung im Führerscheinregister zur Folge haben. Und teuer ist das Promille-Tanken auch noch: Wer als Besitzer eines B-Führerscheins mit 0,5 bis weniger als 0,8 Promille erwischt wird, dem droht eine Geldstrafe von bis zu 3.633,- Euro. Bei C-Lenkern gilt bereits ein Alkoholgehalt des Blutes von 0,1 bis weniger als 0,5 Promille als Untergrenze für eine Geldstrafe.

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  • Foto Ing. Gerhard Bernard
  • Foto Autounfall

((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei

Nützliche Links:

- Verkehrsunfallstatistik 2007
http://www.ots.at/redirect.php?kfv7

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