Brief- und Paketzustellung in Tirol, Vorarlberg und Salzburg läuft seit 8.00 Uhr

Postmitarbeiter arbeitsbereit - wie schon gestern Keine Arbeitsniederlegungen durch Postmitarbeiter

Wien (OTS) - In den späten Abendstunden des 10. Dezember 2008 erfolgte durch "Blockadeposten" der Post-Gewerkschaft eine Blockade der Logistikzentren Hall (Versorgungsgebiet Tirol und Vorarlberg) und Wals (Salzburg). Vertreter der Gewerkschaft sperrten die Ein- und Ausfahrten der Logistikzentren - die Mitarbeiter der Post in den Logistikzentren nahmen an dieser Blockade nicht teil und waren arbeitsbereit. Bedingt durch diese Blockaden, die bis in die frühen Morgenstunden des 11. Dezembers andauerten, kann es heute zu Verzögerungen in der Post-Zustellung in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Salzburg kommen. Seit den Morgenstunden sind alle Blockaden beseitigt.

In Tirol und Vorarlberg kann man aus jetzigem Stand davon ausgehen, dass es zu Verspätungen - hinsichtlich der gewohnten Zustellzeit - um bis zu zwei bis drei Stunden kommen kann. In Salzburg gelangen heute, da in Wals die Blockaden deutlich länger dauerten, nur rund 60% der Tagesmengen zur Zustellung. Die Post unternimmt alles, um diese entstandenen Rückstände möglichst rasch aufzuarbeiten.

Bereits in den Nachtstunden trafen die Mitarbeiter der Post die ersten Maßnahmen um die auftretenden Verzögerungen in der Post-Zustellung möglichst gering zu halten. Tageszeitungen wurden mit Sonderkursen in die Zustellbasen transportiert um noch zeitgerecht zugestellt werden zu können. Für die Zustellung der oftmals zeitkritischen EMS-Sendungen (Express Mail Service) konnte ebenfalls eine alternative Lösung gefunden werden. Der Post-Vorstand dankt allen PostarbeiterInnen für ihre hohe Loyalität und Arbeitsbereitschaft - erst dadurch ist eine Zustellung trotz Blockaden möglich.

Die Österreichische Post AG muss auf die Herausforderung der Liberalisierung des Briefmarktes rechtzeitig und schnell reagieren. Der notwendige Veränderungsprozess bei der Österreichischen Post AG wurde bereits eingeleitet. Mit dem Aufsichtsratsbeschluss vom 12.11.2008 zur strategischen Neuausrichtung des Unternehmens hat der Postvorstand Wachstumsstrategien erarbeitet und daraus substanzielle Maßnahmenpakete unter den folgenden Prioritäten geschnürt:

1. Weiterhin tägliche Zustellung an 3,9 Mio Haushalte und Firmen 2. Steigende Servicequalität bei 1.500 Postgeschäftsstellen in ganz Österreich sichern die Nahversorgung
3. Keine Portoerhöhung
4. Keine betriebsbedingten Kündigungen in der Post AG im Jahr 2009

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