ÖSTERREICH: Ministerienstreit um Hausverlosung. Konsumentenschützer warnt.

Konsumentenschützer Komposch: "Auch strafrechtliche Konsequenzen für Loskäufer möglich." Finanzministerium widerspricht: "Unbedenklich"

Wien (OTS) - Reges Interesse hat die Ankündigung der Verlosung einer Villa in Klagenfurt ausgelöst. Wie berichtet, gibt eine Kärntner Familie Lose im Wert von 99 Euro für ihr zum Verkauf stehendes Haus aus.
In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH warnt Konsumentenschützer Arnulf Komposch, Sektionschef im Ministerium für Soziales und Konsumentebnschutz, nun vor der Teilnahme an der Verlosung.Komposch: "Wir können nur allen dringend raten, die Finger davon zu lassen. Sollte es sich im verbotenes Glücksspiel handeln, könnten auch auf die Spiel-Teilnehmer strafrechtliche Konsequenzen zukommen."
Dem widerspricht allerdings das zuständige Finanzministerium. Sprecher Harald Waiglein: "Diese einmalige Verlosung verstößt nach unserer vorläufigen Beurteilung nicht gegen das Glücksspielgesetz."

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