ÖVP Wien fordert Absetzung und Überarbeitung des WAFF-Arbeitsprogramms 2009

wissens-card und monetärer Anreiz für Betriebe gefordert

Wien (VP-Klub) - Die Prognosen für die wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Lage im Jahr 2009 lassen nichts Gutes erahnen. Schnelle Reaktion ist gerade in den Bereichen der Arbeitsplatz erhaltenden Maßnahmen gefordert. "Die Fortschreibung des Programms aus den wirtschaftlich guten Jahren 2006 bis 2008 ist eine Farce", stellt der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, in einer heutigen Pressekonferenz fest.

Bereits bei der Präsentation des mageren Konjunkturpakets der Stadt Wien kündigte SP-Finanzstadträtin Brauner vollmundig die Berücksichtigung der momentanen Lage im Arbeitsprogramm des WAFF an. Geschehen ist - wie nun deutlich wird - wieder einmal nichts, außer einer Fortschreibung der desaströsen SPÖ-Arbeitsmarktpolitik. Allerdings sei festzuhalten, dass hier dem WAFF schlichtweg nicht der Wille, sondern der politische Auftrag der SP-Stadtregierung fehle, so Tschirf.

"Wir werden in der heutigen Kuratoriumssitzung des WAFF - eventuell gemeinsam mit den anderen Fraktionen der Opposition - die Absetzung des Arbeitsprogramms für 2009 von der Tagesordnung fordern, um für die Verantwortlichen Zeit zu schaffen, ein engagiertes Programm zu entwickeln, das auch den zukünftigen - leider schwierigen -Entwicklungen am Wiener Arbeitsmarkt Rechnung trägt", so der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB und Kuratoriumsmitglied des WAFF, LAbg. Alfred Hoch.

"Der WAFF muss dringend in spezielle Programme investieren, welche die Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern während der Beschäftigung fördern, um so Arbeitslosigkeit zu verhindern", erneuert Hoch die Forderung nach der sogenannten "wissens-card". Bereits bei der Ausbildung der Jugend gehöre angesetzt: hierzu sei ein monetärer Anreiz für Unternehmen, die bereit sind, in die Zukunft der Jugendlichen zu investieren, dringend von Nöten (Ausweitung des Blum-Bonus). "Überbetriebliche Ausbildungsprogramme, wie sie seit Jahren von der Stadt Wien - auch vom WAFF - forciert werden, sind Notlösungen und bringen - wie die Vergangenheit zeigt - eher weniger, es muss daher direkt in den Unternehmen angesetzt werden", so Hoch abschließend.

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